260 Gäste tanzten auf dem Rotkäppchenball in Treysa

Zeigten ihr Können: Die Hip-Hop-Kids legten zu Beginn des Abends eine heiße Sohle aufs Parkett.

Treysa. Eine beinahe ausverkaufte Festhalle, hervorragende Auftritte und erstklassige Tanzmusik waren die richtigen Voraussetzungen für den diesjährigen Rotkäppchenball. Ein magischer Abend, so das diesjährige Motto, und zauberhafte Momente gab es einige.

Bereits zum sechsten Mal richtete der Tanzportclub Schwalmkreis, den weit über die Stadtgrenzen beliebten Ballabend in der Festhalle in Treysa aus. Sogar aus Bayern waren Gäste angereist: Familie Steinbach aus dem Landkreis Dachau nutzte einen Besuch in der alten Heimat, um zu tanzen und Freunde zu treffen.

260 Besucher ließen sich vom Showprogramm in der festlich geschmückten Halle verzaubern. Durch den Abend führt wie gewohnt Musiker und Entertainer Sören Flimm.

Den Anfang machten die Jüngsten:. Mit Herz und Engagement zeigten Tanzmäuse, Hip-Hop-Kids, Dance-Kids und -Teens ihre Choreografien und heimsten Applaus ein. Ihre Vorstellung gaben ebenso die Tänzer der Breitensportformation des TSC Schwalmkreis: Seit 1992 trat die von Hannelore und Heinz Schmerer trainierte Gruppe auf und begeisterte bei zahlreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahrzehnten das Publikum. Auch beim diesjährigen Rotkäppchenball bewiesen die Paare Takt und Rhythmusgefühl.

Mehr Bilder vom Ball:

Rotkäppchenball in Treysaer Festhalle

Wahrlich magische Momente gab es beim Auftritt des Zauberkünstlers Carsten Skill. Mit vermeintlich einfachen, aber dafür umso beeindruckenderen Tricks verblüffte der Illusionist das Publikum und zog es in seinem Bann.

Dirk Mundheld verwandelte dann das Parkett zur größten Tanzschule in Schwalmstadt. Vom asiatischen Kampfsport zu Mambo und Salsa, mit Witz und Humor brachte der Tanzlehrer den Ballbesuchern ein paar Grundschritte bei. Jung und Alt hatten sichtlich Spaß an der ungewöhnlichen Tanzstunde. Atemberaubend der letzte tänzerische Höhepunkt des Abends: Die Profitänzer Michelle Craß und Patrick Schimer zeigten Tanzsport in höchster Vollendung.

Selbstverständlich wurden die Programmpausen ausgiebig zum Tanzen genutzt. Bis spät in die Nacht war die Tanzfläche gefüllt und die Ballbesucher bewegten sich zur Musik der Gigolos über das Parkett.

Von Matthias Haaß

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