Container sorgen auf HNA.de für Diskussionen

Geschäfte mit den alten Kleidern

Verwirrte: Kleidercontainer am Chinapark in Ziegenhain.

Ziegenhain. Für Diskussionsstoff auf HNA.de sorgten die kommerziellen Altkleidercontainer an der Flüchtlingsnotunterkunft im Chinapark in Ziegenhain. Die Firma Humana Kleidersammlung GmbH hatte die Sammelbehälter ohne Genehmigung auf einem städtischen Areal und ohne Erlaubnis der Kreissparkasse, der Eigentümerin des Chinaparks, abgestellt. Hier einige Auszüge aus den Kommentaren.

Realsozial schreibt: „Auch die „guten“ Kleidersammler machen ihre überwiegende Menge ganz einfach zu Geld. Die Mühe Kleiderkammern zu unterhalten ist kaum noch zu finden.“

Ihm antwortet Martin H.:

„Das DRK unterhält flächendeckend Kleiderkammern u./o. Kleiderläden. [...]Die Überschüsse, die durch den Verkauf der nicht vor Ort verwendbaren Kleidung erwirtschaftet werden, fließen in die satzungsgemäßen, gemeinnützigen Aufgaben wie zum Beispiel der Sozialarbeit oder dem Jugendrotkreuz.“

IsoldeundTristan: „Während die „guten“ Kleidersammler die Verwendung der Gewinne offenlegen, tut das die Humana Kleidersammlung nicht. Mir ist es zunächst einmal egal, ob die Caritas und Co. den Bedürftigen die Jacke oder Hose zur Verfügung stellt, oder aus den Gewinnen die Infrastruktur für die freiwilligen Helfer finanziert.“

Colonel Esteban: „Das Gelände des Chinaparks gehört der Kreissparkasse. Die verdient also kräftig an Flüchtlingen. Die werden vom Kreis zugewiesen.“ (syg) Im Internet ist es üblich, mit Spitznamen zu diskutieren.

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