Landkreis sucht nach Flächen für Notunterkünfte

Gewerbegebiet auf dem Prüfstand

Schrecksbach. Die Gemeinde Schrecksbach hat dem Schwalm-Eder-Kreis jetzt eine Fläche des nicht bebauten Gewerbegebiets Metzenberg als möglichen Standort für eine neue Flüchtlings-Notunterkunft benannt. Dies bestätigte Schrecksbachs Bürgermeister Andreas Schultheis gestern auf Anfrage der HNA.

Bereits am Freitag wurde die Fläche mit Vertretern des Landkreises und des Landes Hessen bei einem Ortstermin begutachtet. „Es ist allerdings noch nicht entschieden, ob auf dem Gelände tatsächlich eine Flüchtlingsunterkunft entsteht“, sagte Schultheis. Das Land Hessen wolle nun erst einmal prüfen, ob sich der Standort eignet.

Der Schwalm-Eder-Kreis muss, wie andere hessische Landkreise auch, in den nächsten Wochen mit der Zuweisung und Unterbringung von bis zu 1000 zusätzlichen Flüchtlingen rechnen. Um zu verhindern, dass dafür Schulsporthallen belegt werden müssen, sucht der Landkreis derzeit nach geeigneten Flächen, auf denen Leichtbauhallen zur Unterbringung von Flüchtlingen errichtet werden sollen. (dag)

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