Moped-Marathon

Alte Mopeds halten jung: Große Ausfahrt mit betagten Zweirädern in Gilserberg

Der Moped-Marathon startet: Zum Teil von weither angereiste Fahrer mit über 100 Mofas und Mopeds machten sich in Sebbeterode auf Richtung Edersee.
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Der Moped-Marathon startet: Zum Teil von weither angereiste Fahrer mit über 100 Mofas und Mopeds machten sich in Sebbeterode auf Richtung Edersee.

Bei bestem Wetter nahmen viele befreundete Clubs und private Moped- und Mofafans den Weg ins Gilserberger Hochland auf sich.

Gilserberg – Die Moped Freunde „Rider 25 forever“ und Leo’s Jausenstation hatten zum ersten Moped-Marathon eingeladen. Die Riders 25 forever mit ihren Mitgliedern Mario Glänzer, Gernot Pelzer, Thomas Ripken, Sebastian Pelzer, Justin Glänzer, Lukas Klaus, Dirk Buttler und Daniel Hamann haben Spaß daran, mit Zweirädern aus ihrer Jugendzeit unterwegs zu sein.

Sie alle sind begeisterte Schrauber und lieben gemeinsame Ausfahrten und Gespräche über ihre Mopeds. Die Idee war bei einer gemeinsamen Tour beim Ötztaler Moped-Marathon in Sölden und einem Treffen nach dem Event bei Gastwirt Andreas Kaiser entstanden.

Hercules-Fahrer: links Hartmut Lindloff aus Ascherode mit einer Hercules Ultra II LC von 1979 und Jens-Uwe Laabs aus Frankenhain mit einer Hercules Ultra II, Baujahr 1980.

Mopeds und Mofas fahren 220 Kilometer

Schon am Freitag trafen die ersten Fahrer mit ihren Mopeds im Hochland ein. Startanmeldungen waren sowohl am Freitagabend als auch am Samstagmorgen bereits ab 6 Uhr möglich.

Pünktlich um 8 Uhr starteten die Teilnehmer auf ihren Mopeds und Mofas auf die 220 Kilometer lange Strecke: Von Sebbeterode auf Nebenstraßen zum und um den Edersee herum, wieder zurück über Gemünden/Wohra nach Neustadt und von da nach Willingshausen und über Neukirchen, Seigertshausen, Niedergrenzebach, Ziegenhain, Ascherode, Mengsberg, Sachsenhausen zurück nach Sebbeterode. Beim vereinten Abendessen und danach war Fachsimpeln und das Schwelgen in Erinnerungen angesagt.

Der Fahrer mit der weitesten Anreise war Michael Schwandt aus Bassum im Landkreis Diepholz in Niedersachsen mit einer 305 Kilometer langen Anreise, die größten Clubs waren die „Rammler“ aus Oberurff und die „Höllenhunde“ aus Riebelsdorf. Der jüngste Teilnehmer war 16 Jahre und der älteste 82 Jahre alt.

Christina Homolla aus Gütersloh mit einer Peugeot Voque und Jan Wennemann mit einer Puch Maxi.

Corona-konformes Fahrerlager mit Livemusik

Über 100 Mopeds und Mofas standen dicht nebeneinander auf dem Hof der Jausenstation und zogen zwei Tage lang die Blicke auf sich, selbstverständlich unter den allgemeingültigen Coronaregeln, es gab auch einen Corona-Testwagen vor Ort. Gastwirt Andreas Kaiser und sein Team sorgten für die Bewirtung mit vielen Leckereien aus der Region. Es gab ein Fahrerlager zum Übernachten, auf der Zeltwiese standen Toiletten und Duschen zur Verfügung.

Bei gemütlichem Beisammensein gab es am Samstagabend Livemusik mit dem Team von Maus Acoustic und einem DJ im Zelt, am Sonntagmorgen ein gemeinsames Frühstück. Viele Fahrer blieben bis zur Abreise am Sonntagmittag. Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage geben, die Riders 25 forever und Andreas Kaiser haben Planungen für 2022 aufgenommen. (Jörg Döringer)

Eric Wehner aus Ernsthausen fährt eine Hercules, Baujahr 1972, Maria Debus aus Marburg eine Zündapp von 1977.

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