Hochlandhalle wird saniert

Drei große Bauvorhaben stehen in Gilserberg auf der Agenda

Die Feuerwehr, Kinderbetreuung und Hochlandhalle sind die Spitzen, die in Gilserberg im Jahr 2021 finanziert werden müssen.
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Die Feuerwehr, Kinderbetreuung und Hochlandhalle sind die Spitzen, die in Gilserberg im Jahr 2021 finanziert werden müssen.

Feuerwehr, Kinderbetreuung, Hochlandhalle. Das sind die Spitzen, die in Gilserberg im Jahr 2021 finanziert werden müssen.

Gilserberg – Neben der Kinderbetreuung stehen drei große Bauvorhaben auf der Agenda.

Drei große Bauvorhaben stehen in Gilserberg auf der Agenda: Kinderbetreuung

Die Kosten im Bereich der Kinderbetreuung sind nach wie vor für den größten Fehlbetrag im Haushalt verantwortlich.

So sei auch hier angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung und der demografischen Entwicklung in strukturschwachen Regionen eine Unterstützung der Kommunen gefordert, meint Bürgermeister Rainer Barth.

Drei große Bauvorhaben stehen in Gilserberg auf der Agenda: Feuerwehr

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Sebbeterode sei mit ist mit 1,2 Millionen Euro kalkuliert und bereits im vergangenen Jahr sind 490 000 Euro dafür vorgesehen gewesen. Nach Abzug von Zuwendungen und Fördermitteln verbleibt ein Eigenanteil von 920 000 Euro für die Gemeinde. Für einen neuen Einsatzleitwagen sollen insgesamt 120 000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Sitzung in Gilserberg: Gehwege

Die Gehweganlage an der Ortsdurchfahrt Schönstein steht mit 88 000 Euro für den Gehweg an sich im Haushalt und weitere 53 000 Euro sind Wasserversorgungsleitungen und 67 000 Euro für die Breitbandversorgung vorgesehen.

Drei große Bauvorhaben stehen in Gilserberg auf der Agenda: Dorferneuerung

Für den Dorferneuerungsprogrammpunkt Umbau der Hochlandhalle steht mit 633 000 Euro ein erster Teil für 201 parat. Insgesamt werden 20 Dorferneuerungskonzepte bedacht.

Sitzung in Gilserberg: Kredite

Zwar schließt laut Plan das Jahresergebnis mit einem Überschuss von 300 400 Euro ab und auch der von der Kommunalaufsicht geforderte Liquiditätspuffer könne aufgebaut werden. Laut Barth ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 1, 04 Millionen Euro nötig, gleichzeitig sollen bestehende Darlehen mit 600 000 Euro getilgt werden.

„Wir haben ein enormes Investitionspensum und so benötigen wir auch Verstärkung beim Personal“, erklärte Barth. Insgesamt weißt der Haushaltsplan ein Investitionsvolumen von 2,2 Millionen Euro aus. Dieser enormen Investitionssumme stehen über 1 Million an Fördergeldern gegenüber. Ein hoher Einkommenssteueranteil von 1,5 Millionen Euro und Gewerbesteuereinnahmen von 700 000 Euro ermöglichten das positive Ergebnis. Auch die leichte Senkung der Schulumlage wirke sich aus.

Die Gebührenhaushalte weisen zwar eine Unterdeckung aus, doch liege dies vor allem an den steigenden gesetzlichen Anforderungen und dem Nachteil der Zersiedelung Gilserbergs, ist Bürgermeister Rainer Barth überzeugt.

Selbst der Hessische Bundesrechnungshof, so erklärte Rainer Barth, hätte die Benachteiligung ländlicher, zersiedelter Kommunen dargelegt und den Gesetzgeber um Ausgleich des Nachteils aufgefordert. So fordert der Bürgermeister auch von der Kommunalaufsicht sich für eine Unterstützung Gilserbergs als eine der am meisten zersiedelten Kommunen einzusetzen. (Regina Ziegler-Dörhöfer)

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