Hochlandhalle wird saniert

Gemeindevertreter kritisieren Schließung der Sparkasse

Hochlandhalle Gilserberg
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Großprojekt: Der Um- und Neubau der Hochlandhalle Gilserberg wird vermutlich drei bis vier Millionen Euro kosten. Baubeginn ist frühestens 2023.

Zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr kamen die Gemeindevertreter unter Leitung des Vorsitzenden Wolfgang Urbanek in der Hochlandhalle in Gilserberg zusammen.

Gilserberg. Die 60 Jahre alte Halle und der angrenzende Anbau sollen erneuert werden. Dafür wurde eine Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung von einem Kasseler Architekturbüro vorgelegt, womit sich jetzt neben der Gemeindevertretung auch der Land- und Kreistag beschäftigen müssen. „Der Neubau der Halle wird nicht vor 2023 in die Tat umgesetzt, denn Konzept und Genehmigungen für ein solches Projekt mit einer Investitionssumme von rund drei bis vier Millionen Euro benötigen einen immensen Zeitvorlauf“, erklärt Rainer Barth.

Bankenschließung

Die Vertreter aller Fraktionen kritisierten die Schließung der Filialen der VR-Bank HessenLand und der Kreissparkasse Schwalm Eder (HNA berichtete). Dabei ging es nicht nur um die Schließung, sondern auch die Art und Weise der Kommunikation. Bernd Vaupel, Vorsitzender der BLH-Fraktion brachte es auf den Punkt: „Das Vorgehen ist eine absolute Frechheit“. Die Gemeindevertreter sehen in der Abkehr nicht nur eine Schwächung der Infrastruktur, sondern sind überzeugt, dass die Banken eine Grundversorgung vor Ort zu gewährleisten haben. Neben Beratung an einem Tag sollte zumindest der Einwurfkasten für Überweisungen erhalten bleiben, denn gerade ältere Menschen seien darauf angewiesen. Beschlossen wurde deshalb die Vorlage einer Resolution.

Kreuzung

Die BLH-Fraktion brachte weiter einen Antrag zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs der B3, Bahnhofstraße/Treyser Weg ein, der durch einen Kreisel ersetzt werden soll, damit Unfälle reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht wird. Der Gemeindevorstand wird ein Prüfungsverfahren für einen Kreisverkehr einleiten.

Stromausfall

Tim Dehnert (fraktionslos) beantragt eine „Vorsorgestrategie Blackout“ für die Gemeinde Gilserberg, um bei einem längeren Stromausfall sowie in den Bereichen Brandschutz und Wasserversorgung handlungsfähig zu sein. Dem Antrag wird stattgegeben.

Bauhof

Die BLH-Fraktion fragte nach wiederkehrenden Aufgaben des Bauhofs, da Bürger sich über zu spät oder nur auf Hinweis erledigte Arbeiten beschwert hatten.

Bürgermeister Rainer Barth legte die Pläne zum Rasenmähen an öffentlichen Einrichtungen vor, räumte aber ein, dass die Planung durch Corona sowie Krankheit und Urlaub zu zeitweisen Personalengpässen geführt habe. (Jochen Schneider)

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