Mehr Mobilität für Gäste

Ippen-Stiftung fördert Hospizarbeit in Gilserberg

Trafen sich zur Spendenübergabe im Garten des Hospiz Kellerwald: von links HNA-Redakteur Matthias Haaß mit Lothar Vestweber und Erika Karama.
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Trafen sich zur Spendenübergabe im Garten des Hospiz Kellerwald: von links HNA-Redakteur Matthias Haaß mit Lothar Vestweber und Erika Karama.

Die Ippen-Stiftung unterstützt den Förderverein des Hospiz Kellerwald mit 3000 Euro. Das Geld soll für neue Gehwege im Gartenbereich genutzt werden, um Gästen den Zugang zum Grünbereich zu erleichtern.

Gilserberg – Unheilbar Kranke ein würdevolles Leben ermöglichen und bis zum Endebegleiten. Seit fast drei Jahren ist das die Aufgabe von Erika Karama und ihrem Team aus angestellten Kräften und ehrenamtlichen Helfern im Hospiz Kellerwald in Gilserberg. Seit Beginn dabei: der Förderverein der Einrichtung, der bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern oder bei der Beschaffung notwendiger finanzieller Mittel unterstützt. Die Ippen-Stiftung fördert nun die Arbeit des Vereins mit 3000 Euro, die für Pflasterarbeiten in der Gartenanlage des Hospiz genutzt werden sollen, um den Gästen eine bessere Nutzung der Grünflächen zu ermöglichen. Der Spendenbetrag wurde symbolisch von HNA-Redakteur Matthias Haaß an den Vorsitzenden des Fördervereins, Lothar Vestweber, und Erika Karama, Leiterin der Einrichtung, übergeben.

Das Hospiz Kellerwald zeigte in den vergangenen Jahren durchgängig eine hohe Auslastung. „Wir haben Platz für zehn Gäste“, sagt Karama. „Es kommt aber auch ab und zu vor, dass wir einen elften unterbringen.“ Auch 2020 lag die Auslastung in der Einrichtung im Schnitt bei 85 Prozent und das trotz Corona. Karama vermutet, dass während der Kontaktbeschränkungen deutlich weniger Menschen ins Krankenhaus gekommen sind und unheilbare Krankheitsverläufe diagnostiziert wurden. „Zudem wurden Angehörige vermehrt Zuhause gepflegt.“ Die Coronapandemie habe die Arbeit im Hospiz nicht einfacher gemacht, ergänzt Vestweber. Unter normalen Umständen ist das Team stets bemüht, den Gästen Wünsche zu erfüllen und Feste zu feiern. „Das war wegen der Kontaktbeschränkungen nur eingeschränkt möglich“, so der ehemalige Gilserberger Bürgermeister. Man habe aber trotzdem alles versucht, den Aufenthalt der Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Hospiz Kellerwald beschäftigt 28 Mitarbeiter Pflege, Küche und in administrativen Bereichen. Alle sind dabei in Teilzeit, mit Ausnahme von Karama, beschäftigt. Bei den Arbeiten in der Einrichtung und der Betreuung werden sie von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. Der Förderverein hat etwa 220 Mitglieder.

Das ist die Ippen-Stiftung

Die Ippen-Stiftung wurde von Dr. Dirk Ippen, dem Herausgeber der HNA, anlässlich seines 60. Geburtstags im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Mit der Stiftung sollen Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement auf lokaler Ebene gestärkt werden. Um die Folgen der Coronapandemie zu mildern, die Vereine und Menschen im Ehrenamt finanziell hart getroffen hat, unterstützt die Ippen-Stiftung im HNA-Verbreitungsgebiet eine Reihe von ihnen. (Felix Busjaeger)

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