Köpfe abgerissen

Brutale Tat im mobilen Stall: Unbekannte reißen Hühnern Köpfe ab

Christian Ende auf einem Archivfoto. Aktuelle Bilder aus dem Stall wollen wir nicht zeigen.
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Christian Ende auf einem Archivfoto. Aktuelle Bilder aus dem Stall wollen wir nicht zeigen.

Bei einem Einbruch in einen mobilen Hühnerstall an der B3 bei Gilserberg haben Unbekannte bis zu 100 Hühner getötet. Die Polizei ermittelt.

  • In einem mobile Hühnerstall in Gilserberg (Hessen) wurde eingebrochen.
  • Unbekannte töteten brutal bis zu 100 Hühner.
  • Die Polizei sucht Zeugen.

Bei einem mobilen Hühnerstall in Gilserberg haben Unbekannte rund 100 Hühner brutal getötet. Eigentümer Christian Ende berichtete der HNA gestern, dass einigen seiner Tiere offenbar der Kopf abgerissen wurde. 

Ihm sei es ganz anders geworden, als er die Tat am Sonntagvormittag entdeckte, so der 35-Jährige. Boden und Wände seien voller Blut gewesen, dann habe er zwei Hühnerköpfe gefunden.

Hühner in Gilserberg getötet: Polizei ermittelt

In der Polizeimeldung heißt es, die Täter töteten und stahlen mehrere Hühner, der Zeitraum war zwischen Samstag, 18.30 Uhr, und Sonntag, 9.30 Uhr, Sachschaden 300 Euro. Im Ermittlungsverfahren gehe es um Einbruch, Sachbeschädigung und Tötung eines Wirbeltieres. 

Für Ende stellt sich das Geschehene wesentlich drastischer, ja erschütternd dar. Die Menge des Blutes deutet für ihn darauf hin, dass eine Reihe von Hühnern vor Ort getötet wurde. Er geht davon aus, dass bis zu 100 der 900 Tiere aus dem Stall verschwanden.

Gilserberg: Hühnern wurde brutal Köpfe abgerissen

Man könne nicht wissen, wieviele Tiere vor dem Abtransport getötet wurden. Verbliebene seien in Panik in den Kotbereich geflüchtet. Das Vorgehen der Unbekannten habe bei vielen Menschen Fassungslosigkeit hervorgerufen, über Hintergründe könne man nur spekulieren. 

Über den Bundesverband Mobile Geflügelhaltung, in dem Ende Mitglied ist, habe die Tat deutschlandweit Abscheu ausgelöst. 300 000 Menschen hätten sie allein über Facebook wahrgenommen.

Verkaufsautomaten wurden zerstört

Für den Unternehmer und Familienvater ist die grausame Tat ein trauriger Höhepunkt krimineller Übergriffe auf seinen Betrieb. Vielfach wurden in der Vergangenheit seine Verkaufsautomaten zerstört mit oft roher Gewalt und vierstelligem Sachschaden. 

Jetzt sagt Ende, der insgesamt vier Mobilställe besitzt: „Ich habe Angst vor der Zukunft.“ Er sei insgesamt sehr frustriert und frage sich, wie es eigentlich weitergehen soll. 

Hinweise bitte an die Polizei Schwalmstadt, Tel. 06691/9430.

VON ANNE QUEHL

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