In dieser Saison ist sie auffällig langwierig

Arztpraxen voll: Grippe grassiert im Schwalm-Eder-Kreis besonders heftig

Schwalm-Eder. In den Arztpraxen im Schwalm-Eder-Kreis ist der Andrang groß. Die echte Grippe, die Influenza, grassiert - und das in diesem Jahr besonders heftig.

Dr. Peter Urban

Wie Dr. Peter Urban (Homberg) bestätigt, sind in dieser Wintersaison auch in unserer Region besonders viele Menschen erkrankt, „und der Höhepunkt ist wohl noch nicht erreicht", so der Mediziner.

In dieser Saison habe sich das Virus von Süddeutschland Richtung Norddeutschland ausgebreitet und jetzt Hessen und Rheinland-Pfalz erwischt. Die Krankheitszeichen sind dabei besonders stark ausgeprägt mit Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit, schildert der Fachbereichsleiter Gesundheit in der Kreisverwaltung.

Trockener, schmerzender Husten sei ein weitverbreitetes Kennzeichen der gegenwärtigen Krankheitswelle.

Überdies dauere die Genesung überdurchschnittlich lang. Besonders viele Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, die von der Influenza geplagt werden, müssten in diesen Wochen in Kliniken. Für sie kann die Erkrankung sehr ernst sein.

Die diesjährige Impfung gegen Grippe habe viele Ansteckungen zwar nicht verhindert, sorge aber für einen milderen Verlauf. Was rät der Arzt den Betroffenen? Urban: „Viel Ruhe!“

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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