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Familienausstellung in Großropperhausen lockte Hunderte

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Landpartie auf dem Kunst- und Werkhof: von links das Ehepaar Kristina Fiand und Ernst Groß, Sohn Leon Fiand und seine Partnerin Maya Fenderl zeigten sich zufrieden über die Resonanz, die ihre große Familienausstellung hervorgerufen hat. Zu sehen waren auch Werke der Töchter Hannah Fiand und Lina Fiand sowie von Rainer Lather.
Landpartie auf dem Kunst- und Werkhof: von links das Ehepaar Kristina Fiand und Ernst Groß, Sohn Leon Fiand und seine Partnerin Maya Fenderl zeigten sich zufrieden über die Resonanz, die ihre große Familienausstellung hervorgerufen hat. Zu sehen waren auch Werke der Töchter Hannah Fiand und Lina Fiand sowie von Rainer Lather. © Sylke Grede

Viel los war am Wochenende auf dem Kunst- und Werkhof in Großropperhausen. Die Familie Fiand – Groß lud zur exklusiven Landpartie 2.0 ein.

Großropperhausen – Sie hatten nicht nur all die Familienmitglieder an sich mobilisiert, sondern auch noch ein ganzes Heer an Edekafrauen, lebensgroßen, hölzernen Lanzenkämpfer, Vater und Sohn im XXL-Format und manch kontrastvolle, spiritreiche Konterfeis auf den Plan gerufen.

In jedem Winkel des Kunst- und Werkhofes gab es für die Besucher etwas zu entdecken. Im neuangelegten Skulpturengarten luden Reimund Groß und Gernot Frischling mit ihren Ausführungen zur „Künstlichen Intelligenz“ zur Theatersession ein. Die Besucher durften das gemütliche Ambiente und die Kunst aber auch einfach nur auf sich wirken lassen.

Lieder für den täglichen Gebrauch

Den abendlichen Abschluss bildete das Sing- und Songwriterpaar Shakti und Mathias Paqué vom Ensemble „Mon mari et moi“ mit ihren „Liedern für den täglichen Gebrauch“. Die beiden aus Kaiserslautern stammenden Künstler ließen ganz Alltägliches wie das Waschen im Waschsalon, die 7-Zonentonnentaschenfederkernmatratzte oder auch den Einkauf im Aldi zu „Highlights“ werden.

Shakti und Mathias Paqué begeisterten mit ihren Liedern für den täglichen Gebrauch.
Shakti und Mathias Paqué begeisterten mit ihren Liedern für den täglichen Gebrauch. © Regina Ziegler-Dörhöfer

Gekonnter Wortwitz kreuzte beabsichtigte Romantik, so dass es zwar nie zu einem Liebeslied im Repertoire reichte, doch die Botschaften waren nicht minder stichhaltig. Die beiden verarbeiteten aktuelle Lebenssituationen und karikierten die jüngste Live-Stream-Ära beispielsweise mit „Komm näher“ oder fragten „Woher komm ich,, wohin geh ich?“. Die aktuelle Lage wurde in der Zugabe mit „Die da oben, wissen auch nicht weiter“ kommentiert.

Selbst Mahnwachen taugliche Songs wurden präsentiert, indem sie vor „funktionellen Bauklötzen“ in der Stadtplanung warnten. „In jeder Zeile steckt so viel Inhalt“, lobte das Publikum, das den Abend am Ende beim gemeinsamen Lagerfeuer ausklingen ließ. (Regina Ziegler-Dörhöfer)

Mehrere hundert Menschen besuchten die Ausstellung auf dem Werkhof.
Mehrere hundert Menschen besuchten die Ausstellung auf dem Werkhof. © Regina Ziegler-Dörhöfer

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