Auflage

Heimatlich durch das Jahr: Kalender mit Bildern von Schwalmstadt

Inzwischen fremde Ansicht: Dieser Ausblick auf das Hephata-Gelände ist im Heimatkalender zu finden, vorn unten ist Bopp‘s Mühle zu sehen. Repro: HNA

Treysa. Mit der Heimat durchs Jahr – unter diesem Motto steht seit 33 Jahren der Kalender der Stadtsparkasse Schwalmstadt. Zum Weltspartag ist das druckfrische Exemplar ab sofort kostenlos für Kunden und Freunde der Bank erhältlich. Vorstandsvorsitzender Wilhelm Bechtel und sein Kollege Reinhard Hooß stellten den Kalender jetzt in einer kleinen Feierstunde vor.

Zusammen mit Stadtrat Detlef Schwierzeck und den Machern gingen sie auf Zeitreise. Seit jeher ist der Kalender mit historischen Aufnahmen bebildert, aber auch aktuelle Ansichten finden seit einigen Jahren ihren Platz.

Helmut Brauroth stellte für die 33. Auflage Postkarten zur Verfügung, aus dem Archiv von Uwe Schmidt fanden sich außergewöhnliche und alte Stadtansichten. „Auch Mitarbeiter waren diesmal aufgerufen, Fotos einzureichen“, erklärte Bechtel. Andreas Matz, Doris Knoch, Hans-Jürgen Gröger und Carsten Schultheiß bereichern die Ausgabe.

„Nachdem die Kalender im vergangenen Jahr schnell vergriffen waren, haben wir die Druckanzahl auf 2300 erhöht“, freuten sich die Direktoren. Die Nachfrage zeige, dass der Kalender noch immer kein „alter Hut sei“.

Das Titelbild zeigt die neu gestaltete Märchenfigur von Lutz Lesch in der Bahnhofstraße – ein Projekt, das die Stadtsparkasse maßgeblich voran trieb und finanzierte. Beim Blättern können Betrachter aber auch diesmal wieder auf Zeitreise gehen: Zu sehen ist unter anderem eine Postkarte von der Steintorbrücke aus den 1950er-Jahren, eine kolorierte Karte von 1915 zeigt Bahnhof, Hospital – „von 1909 bis 1930 war hier die höhere Schule untergebracht“– sowie die Totenkirche. Ein Foto aus den 1960er-Jahren zeigt eine der letzten Dampfloks. Im Mai blickt man auf den Bahnhofsvorplatz von 1968, der ein Jahr später – mit dem Bau der Stadtsparkasse – sein Gesicht veränderte. Der Fußweg an der Stadtmauer ist ebenfalls auf Papier gebannt.

„1966 wurde das Stadion gebaut. Von hier oben hatte man einen perfekten Blick. Bei Spielen standen hier immer recht viele Zaungäste“, erklärte Uwe Schmidt. Den Blick vom Frankenhainer Wäldchen mit Regenbogen hat Carsten Schultheiß eingefangen: „Heute verläuft dort die Autobahnbaustelle.“

Und den Blick auf herbstlich gefärbtes Laub und die Treppenstraße hinauf zum Mauerweg war Hans-Jürgen Gröger ein Foto wert. Von der Winterstimmung in Ascherode ließ sich Doris Knoch inspirieren: Das Bild zeigt die Kirche und zart vereiste Bäume. Hergestellt wurde der Kalender wie immer vor Ort. Wer sich das neue Exemplar nach Hause holt, wird auch wieder über aktuelle Fest- und Veranstaltungstermine in Treysa und Ziegenhain informiert.

• Der Kalender ist kostenfrei in der Hauptstelle der Stadtsparkasse erhältlich.

Von Sandra Rose

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