Jan Heidenreich und Magnus Riebeling als Überraschungsgäste beim Rockkonzert zum Scherzmarkt

Von Hendrix bis Jethro Tull

An Bass und Gitarre: Dave Domine von der Band Fire (links) und Achim Schultz von Bluebardix heizten beim Konzert in Treysa ein

Treysa. Mit eindrucksvollen Rockklängen endete am Samstagabend der Scherzmarkt im Gemeindehaus Franz-von-Roques. Die Kulturinitiative Pepperland Group hatte mit „Fire“, „Bluebardix“ und „FatCats“ gleich drei auch überregional bekannte Bands verpflichtet, die den 170 Besuchern lautstark einheizten.

Mit Klängen der Creedence Clearwater Revival Band begann „FatCats“ das Feuerwerk aus bekannten Rockstücken.

Nach einer kurzen Umbaupause legte Bluebardix mit seinem Frontmann Achim Schulz an der Gitarre mit dem Song „Blue on Black“ los. Das unvergessliche alte Lied von Lou Reed „Walk on the Wild Side“ mit seinem eingängigen Takt, präzise präsentiert von Jonas Giger am Schlagzeug und Bernd Böttger am Bass, lockte die ersten Gäste auf die Tanzfläche direkt vor der Bühne. Bluebardix zeigte seine ganze Bandbreite und heizte der Stimmung mit „Locomotive Breath“ von Jethro Tull weiter ein. Die Gitarrensoli von Achim Schulz ersetzten gekonnt die Querflöte des Altmeister. Und trotz des Aufführungsortes im Evangelischen Gemeindehaus durfte auch der Titel „Sympathy For the Devil“ der Rolling Stones nicht fehlen.

Die Zuhörer dankten mit viel Applaus und erklatschten sich eine Zugabe. Vor der nächsten angekündigten Band Fire traten als kleine Überraschung Jan Heidenreich und Magnus Riebeling mit ihren Akustikgitarren auf und spielten einige Rockklassiker.

Die Formation Fire stellte ihren Auftritt ganz unter das musikalische Diktat von Jimi Hendrix. Passend zur Musik drehte die perfekt gefahrene Technik die Lautsprecher bis zum Anschlag mit Rückkopplungen auf der E-Gitarre wie einst bei Hendrix. Die drei Bandmitglieder Gerhard Will an der Gitarre, Dave Domine am Bass und Joe Bonica an den Drums verzauberten mit ihrem Sound den Gemeindesaal in einen Rockkeller.

Das Publikum sang mit und tanzte bis weit nach Mitternacht.

Von Christiane Decker

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