Hilfe für Kinder in Osteuropa

Rotarier und Steuerberater organisieren Aktion

Sammelstelle für Päckchen: von links Club-Präsident Frank Siesenop, Manfred Nahler und Till Bischoff bei der Firma Heidelmann.
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Sammelstelle für Päckchen: von links Club-Präsident Frank Siesenop, Manfred Nahler und Till Bischoff bei der Firma Heidelmann.

Der Rotary Club Schwalmstadt und die Kanzlei Manz und Partner mit ihren Standorten in Treysa und Oberaula haben sich auch in diesem Jahr als Sammelstellen für die Aktionen der Stiftung „Kinderzukunft (Weihnachtspäckchen für Kinder in Not)“ und „Weihnachten im Schuhkarton“ engagiert. Ein Angebot, das von einer Vielzahl an Menschen dankbar angenommen wurde, heißt es von den Organisatoren.

Schwalm. Mehr als 600 abgegebene Geschenkpäckchen kamen beim Rotary Club an, 355 in der Steuerberatungskanzlei. Die Geschenke, die neben Spielzeug, Schulbedarf und Süßigkeiten auch wärmende Kleidung und Hygieneprodukte enthalten, wurden von den Stiftungen an Kinder in Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Bosnien und Herzegowina, die Ukraine und die Slowakei verteilt.

Für den Rotary Club wurde der Versand der Päckchen zur Sammelstelle von der Firma Heidelmann übernommen.

Aus der ganzen Schwalm und sogar darüber hinaus haben Menschen nicht nur liebevoll gepackte Geschenke abgegeben, sondern auch das dringend benötigte Geld für Transportkosten, Versicherungen und Mautgebühren gespendet, die die Organisatoren aufbringen müssen, um die Päckchen an ihr Ziel bringen zu können.

Viele Schulen – wie die Grundschule Ottrau, die Rotkäppchen-Schule Willingshausen, die Melanchthon-Schule Steinatal, die Carl-Bantzer-Schule Ziegenhain oder das Schwalmgymnasium – sowie ortsansässige Unternehmen wie Konvekta und viele Privatpersonen haben sich beteiligt und teilweise auch in ihrem Bekannten- und Kollegiumskreis gesammelt, um die etwa 1000 Geschenke zu stiften, mit denen mittellosen Kindern eine Freude gemacht werden soll – so viele wie noch nie zuvor.

Gerade in den aktuellen schwierigen Zeiten sei es immer mehr Menschen offenbar ein Bedürfnis, etwas für benachteiligte Mitmenschen zu tun, auch wenn sie es selbst nicht leicht haben, heißt es weiter. (Sandra Rose)

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