Sorge geht im Dorf um

Kommentar zu Brandstiftungen in Großropperhausen: Verdacht keimt auf

Schwalmstadt. Eine bestürzende Serie von Brandstiftungen hält die Menschen in Großropperhausen in Atem. Dazu ein Kommentar von Anne Quehl über die Brandstiftungsserie.

Die Großropperhäuser sind in Sorge, Sorge um die Sicherheit der eigenen Familie und des persönlichen Eigentums. Hinzu kommt unweigerlich ein Klima des allgemeinen Misstrauens.

Denn dass es jemand aus der Mitte der Dorfbevölkerung ist, der immer dreister Feuer legt, scheint mehr als gewiss. Ein Unbekannter würde am helllichten Tag auffallen. Das macht die Angelegenheit noch schlimmer, denn die Spirale der Mutmaßungen beginnt sich zu drehen, Argwohn wächst, Verdachtsmomente tun sich auf.

Im Verschwommenen bleibt die Frage nach der Motivation - was nur bringt einen Menschen dazu, Angst und Schrecken zu verbreiten und Großeinsätze zu provozieren?

Man kann nur hoffen, dass die Arbeit der Kripo bald von Erfolg gekrönt wird, verständlicherweise halten sich die Ermittler bedeckt.

Den Brandschützern bleibt nur das Lob über die gleichmäßig schlagkräftige Professionalität der Feuerwehr, eine Anerkennung, auf die sie in diesem Zusammenhang viel lieber verzichten würden.

Lesen Sie hier:

- Großropperhausen: Feuerteufel im Basaltwerk

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