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Der Standort in Treysa wird ausgebaut und gesichert

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Von: Johannes Rützel

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Es freuen sich beim Richtfest über die pünktliche Fertigstellung des Rohbaus: von links: Bauunternehmer Michael Daume, Horn und Bauer-Projektleiter Dirk Oppermann, Freyler-Projektleiter Peter Ullrich, Geschäftsführer Björn Bauer, Geschäftsführer Dominikus Pohl, Geschäftsführerin Julia Pohl, Freyler Geschäftsbereichsleiter Gregor Stritzke und Bauleiter Cihan Pehlivan.
Es freuen sich beim Richtfest über die pünktliche Fertigstellung des Rohbaus: von links: Bauunternehmer Michael Daume, Horn und Bauer-Projektleiter Dirk Oppermann, Freyler-Projektleiter Peter Ullrich, Geschäftsführer Björn Bauer, Geschäftsführer Dominikus Pohl, Geschäftsführerin Julia Pohl, Freyler Geschäftsbereichsleiter Gregor Stritzke und Bauleiter Cihan Pehlivan. © Johannes Rützel

Horn und Bauer hat Richtfest gefeiert. Der Hersteller von Kunststofffolien lässt eine neue Halle errichten. Bis August soll die Halle fertig werden.

Schwalmstadt – „Das ist bis jetzt alles super gelaufen“, freut sich Horn und Bauer-Projektleiter Dirk Oppermann. Am Freitag feierten Handwerker, Angestellte und Geschäftsführung das Richtfest für die neue Halle am Firmensitz in Treysa.

Geschäftsführer Dr. Dominikus Pohl ist mit dem Rohbau zufrieden: „Wir freuen uns über den raschen Baufortschritt und die gute Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten, insbesondere dem Freyler-Team.“

Freyler Industriebau aus Bergneustadt im Bergischen Land hat die Halle zusammen mit der seit 1949 in Schwalmstadt ansässigen Firma geplant. Maßgeblich am Bau beteiligt war auch Bauunternehmer Michael Daume aus Gilserberg.

270 Mitarbeiter in Schwalmstadt

Der Bau der Halle zeigt, dass Horn und Bauer am Standort in Schwalmstadt festhält. Derzeit arbeiten hier rund 270 Menschen. Der Neubau wird das Erscheinungsbild des Firmengeländes in Zukunft dominieren, er ist größer als jedes andere Gebäude. „Wir fühlen uns der Region verpflichtet und wollen, dass hier weiter attraktive Industriearbeitsplätze zur Verfügung stehen“, sagt Dominikus Pohl.

Der Neubau in Treysa: Die Halle überragt alle anderen Gebäude der Firma. Die Nutzfläche beträgt 8400 Quadratmeter.
Der Neubau in Treysa: Die Halle überragt alle anderen Gebäude der Firma. Die Nutzfläche beträgt 8400 Quadratmeter. © Rützel, Johannes

In der derzeit unsicheren wirtschaftlichen Lage liegt der Fokus auf den Effizienzgewinnen durch den Neubau. „Die Halle verkürzt die Wege im Werksverkehr“, erklärt Geschäftsführerin Julia Pohl. Geschäftsführer Björn Bauer pflichtet ihr bei: „Wir sichern den Standort und bauen ihn aus. Langfristig können wir noch erweitern.“

Nachhaltigkeit in der Region

Björn Bauer, Julia Pohl und Dominikus Pohl leiten Horn und Bauer als Geschäftsführer in vierter Generation und wollen das Unternehmen nachhaltig ausrichten. Der Strom für die Produktion der Kunststofffolien kommt aus erneuerbaren Energiequellen, erklären sie in einer Pressemitteilung. Dort heißt es weiter, dass Dämmung, Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Dreifachverglasung und Fotovoltaikanlage auf dem Dach zu einem niedrigen Energieverbrauch beitragen.

Der Neubau entspricht mit Standard 55 dem zweithöchsten Umweltstandard bei Neubauten, den die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt. Die Halle wird also mindestens 55 Prozent weniger Energie verbrauchen, als der Mindeststandard.

Im November 2021 war der erste Spatenstich gesetzt worden, bis nächsten Monat soll die Gebäudehülle komplett geschlossen werden. Auf 8400 Quadratmetern über drei Etagen entsteht Platz für Werkstatt, Produktion, Logistik, Büros und Aufenthaltsräume mit Verpflegung.

Ein zweistelliger Millionenbetrag wird in Schwalmstadt für die neue Halle investiert. Horn und Bauer hofft auf weiteres Wachstum. Es besteht die Möglichkeit, den Neubau in Zukunft noch zu erweitern und die Nutzfläche zu verdoppeln.

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