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Innenministerin Nancy Faeser besucht Feuerwehr Schwalmstadt

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Von: Johannes Rützel

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Die Innenministerin spricht über die Rolle der Feuerwehr für die Sicherheit in Deutschland: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Bürgermeister von Neuental Dr. Philipp Rottwilm, gewählter Bürgermeister von Schwalmstadt Tobias Kreuter, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Kreistagsvorsitzender Michael Kreutzmann und Landrat Winfried Becker (von links).
Die Innenministerin spricht über die Rolle der Feuerwehr für die Sicherheit in Deutschland: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Bürgermeister von Neuental Dr. Philipp Rottwilm, gewählter Bürgermeister von Schwalmstadt Tobias Kreuter, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Kreistagsvorsitzender Michael Kreutzmann und Landrat Winfried Becker (von links). © Johannes Rützel

Die SPD-Bundesinnenministerin hat die Atemschutzübung der Feuerwehr Schwalmstadt beobachtet. Die Feuerwehr ist für sie ein wichtiger Teil der Sicherheit in Deutschland.

Schwalmstadt – Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat am Freitag, 15. Juli, die Feuerwehr in Schwalmstadt besucht.

Der Anlass des Besuchs war die neue Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr in Ziegenhain, eine der modernsten Anlagen in ganz Deutschland. 2,7 Millionen Euro hat die Anlage gekostet.

Thema: Katastrophenschutz muss verbessert werden

Bei der Begrüßung wurde klar, es geht um Katastrophenschutz und darum, wie der in Deutschland verbessert werden kann.

Landrat Winfried Becker sagte, dass die Bevölkerungswarnung reformbedürftig sei. Die Sirenenanlagen in den Kommunen müssten digital werden. Er hofft auf den Bund: „Wir wollen keinen Flickenteppich, wir brauchen eine Bundeslösung.“

Innenministerin Nancy Faeser (SPD)„Ich bin sehr beeindruckt, was Sie für andere leisten. Da würde ich mir wünschen, dass mehr Bürger das mitbekommen.“
von links: Ralf Schenk, Marcel Ochs, Philipp Völker, Nancy Faeser, Henok Sonnekalb, Bruno Baumgart-Diehl, Stefan Störmer, Jürgen Störmer, Andreas Störmer
Innenministerin Nancy Faeser (SPD): „Ich bin sehr beeindruckt, was Sie für andere leisten. Da würde ich mir wünschen, dass mehr Bürger das mitbekommen.“ von links: Ralf Schenk, Marcel Ochs, Philipp Völker, Nancy Faeser, Henok Sonnekalb, Bruno Baumgart-Diehl, Stefan Störmer, Jürgen Störmer, Andreas Störmer © Johannes Rützel

Die Innenministerin ist entschlossen, das zu ändern: „Wir waren in der Bundesrepublik sehr verwöhnt, was solche Sachen angeht.“ Sie führt das Beispiel Israel an, das sie kürzlich besucht hatte. Dort gebe es ein System mit Lautsprechern, so könne die Bevölkerung gezielt gewarnt werden. Eine Kooperation zu dem Thema habe sie bereits geschlossen.

Feuerwehren schaffen Sicherheit

„Die Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland“, sagt die Ministerin. Man sähe das derzeit in der Ukraine, dort seien die Feuerwehrleute immer die Ersten vor Ort.

Die Feuerwehren fallen zwar nicht in die Zuständigkeit des Innenministeriums, aber die Ministerin findet, dass viel mehr Vernetzung nötig sei. Koordination und Kommunikation über Ländergrenzen hinweg, die will sie zusammen mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verbessern.

Eine Geburtstagstorte gab es auch noch

Da die Ministerin am Mittwoch ihren 52. Geburtstag gefeiert hatte, begrüßten sie der SPD-Unterbezirksvorsitzende Dr. Philipp Rottwilm und Landrat Winfried Becker (SPD) mit Geburtstagsgeschenk und Blumenstrauß. Nancy Faeser war sehr erfreut. Landrat Becker versprach Faeser, ihr demnächst auch wieder eine Stracke mitzubringen. Die Feuerwehrleute hatten sogar eine Geburtstagstorte vorbereitet.

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