Hephata-Direktor Dietrich-Gibhardt zieht positive Zwischenbilanz der Qualitätsinitiative

Interviews sind ausgewertet

Im Gespräch über Hephata: links Hephata-Direktor Maik Dietrich-Gibhardt mit Prof. Petra Gromann. Foto: privat

Schwalmstadt. Ein externes Experten-Team ist in Hephata damit befasst, die Arbeit des diakonischen Unternehmens unter die Lupe zu nehmen. Unter dem Stichwort „Hephata-Qualitätsinitiative“ (HQI) wurde dies voriges Jahr gestartet (HNA berichtete). Jetzt hat Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt eine positive Zwischenbilanz gezogen: „Mein Eindruck ist, dass wir durch die Arbeit von Professorin Petra Gromann nicht nur unsere eigenen Prozesse besser verstehen lernen, sondern zudem auch ganz konkrete Ratschläge, Methoden und Instrumente an die Hand bekommen“, wird Dietrich-Gibhardt in einer Pressemitteilung zitiert. Dietrich-Gibhardt habe die Koordination der HQI übernommen.

Ziel der HQI sei es, Optimierungsvorschläge zu erarbeiten und damit die Erfüllung der hohen Qualitätsansprüche Hephatas nachhaltig sicherzustellen. Den Start markierten dabei Interviews im Geschäftsbereich Behindertenhilfe. Im Fokus von Prof. Petra Gromann von der Hochschule Fulda standen Interviews mit Angehörigen sowie Hephata-Mitarbeitenden und des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen als Leistungsträger. Diese wurden verschriftlicht und anonymisiert ausgewertet. „Große Übereinstimmung gibt es darin, dass die Qualität der Arbeit über erfolgreiche Teilhabe der Menschen mit Behinderung definiert wird“, berichtet Petra Gromann laut Pressemitteilung. Seit Jahren werde bundesweit eine intensive Fachdiskussion darüber geführt, wie Teilhabe konkret zu gestalten ist und mit welchen Bewertungskriterien ihr Erfolg gemessen werden kann. Gromann schlussfolgert: „Voraussetzung für eine Einschätzung von Qualität im Einzelfall ist eine gute und überprüfbare Teilhabe- und Hilfeplanung, an der alle zu beteiligen sind.“

Deswegen werde ihr Institut der Hephata-Diakonie ein wissenschaftlich fundiertes und auf Kennzahlen aufbauendes Instrumentarium zur Verfügung stellen, um die individuellen Teilhabeplanungen für alle Klienten der Behindertenhilfe zu optimieren, kündigt Gromann an. (aqu)

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