750 Jahre Totenkirche – Festreigen hat begonnen

Schwalmstadt. „Da berühren sich Himmel und Erde..." - ja, wo eigentlich? Dieser Frage spürte die Pfarrerin der Hephata-Kirchengemeinde Annette Hestermann am Fuße der Kirche St. Martin - in der Schwalm besser bekannt als Totenkirche Treysa - nach.

Mit dem Gottesdienst läuteten die Glocken der Kirchenruine die Jubiläumsfeierlichkeiten ein: Vor 750 Jahren wurde die Totenkirche geweiht, die dazu gehörige Akte mit Urkunde liegt heute im Kloster Haina. Hausherr und Pfarrer Dieter Schindelmann freute sich, dass den Gästen und dem steinernen Geburtstagskind die Sonne so intensiv vom Himmel strahlte. Diese Kirche sei zur Erde und zum Himmel durchlässig, erklärte Hestermann: „Es gibt kaum einen besseren Ort, um zu fragen, wo sich Himmel und Erde tatsächlich berühren.“ Berührend sei vor allem die wechselvolle Geschichte der Kirche, aber eben auch die Geschichten, die die Treysaer mit dem Gotteshaus verbinden. Die Gedanken untermalte musisch der Posaunenchor aus Hephata unter der Leitung von Dorothea Grebe. Für den Rest des Jahres sind viele weitere Veranstaltungen und Aktionen rund um das Gotteshaus geplant. Unser Foto zeigt Mitglieder der Gruppe FKuk, Für Kirche und Kultur, die Leckereien vom Blech und aus der Pfanne reichte. (zsr)

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