Jens Nöll holt respektables Ergebnis

Bürgermeisterwahl in Frielendorf – 3244 Ja-Stimmen für SPD-Kandidaten

Jens Nöll mit einer Kelle voll Currywurst
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Markenzeichen: Auch am Wahlabend durfte die Currywurst bei Jens Nöll nicht fehlen. Bei der Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Frielendorf bekam Nöll 74,8 Prozent der Stimmen.

Einen entspannten Wahlabend verbrachte Frielendorfs neu gewählter Bürgermeister Jens Nöll im großen Saal des Hotel Hassia. Als einziger Kandidat angetreten, bestand an einem guten Ergebnis zu keinem Zeitpunkt Zweifel.

Frielendorf. Mit 74,8 Prozent der Stimmen wählten die Bürger der Marktfleckengemeinde den Großropperhäuser ins Amt. Gegen 21 Uhr bedankte sich der künftige Verwaltungschef für das Vertrauen der Wähler: „Ich freue mich, heute Abend gleich zweimal feiern zu dürfen. Einmal als Sozialdemokrat, einmal als neuer Bürgermeister. Vor einem dreiviertel Jahr hätte ich weder das eine noch das andere für möglich gehalten.“

Gut 70 Wahlbeobachter, Familie, Freunde, Weggefährten und Genossen waren zur zentralen Wahlparty der SPD Schwalm-Eder nach Frielendorf gekommen. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Edgar Franke machte einen Abstecher in die Marktfleckengemeinde.

Die Euphorie über das gute Abschneiden der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl bestimmte den Abend. Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl wurden auf eine große Leinwand projiziert. Fehlen durfte natürlich auch nicht die obligatorische Portion Currywurst – bekanntlich das Lieblingsessen des neuen Bürgermeisters.

Ständchen für den neuen Bürgermeister

Zur Begrüßung spielte Heidrun Braun für Jens Nöll und seiner Frau Ute ein Ständchen auf der Trompete.

Drei Stunden nach Schließung der Wahllokale lagen die Ergebnisse aus den Ortsteilen vor – am schnellsten war Schönborn. Die Auszählung der Briefwahlstimmen dauerte bis 22 Uhr, was auch der Tatsache geschuldet war, dass dem Briefwahlbezirk Rathaus 2026 Stimmzettel zugeordnet waren. Die Auszählung wurde von Bürgermeister Thorsten Vaupel überwacht, der im Anschluss zum Hassia kam.

Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl lag bei 74,3 Prozent. Von 6038 Wahlberechtigten gaben 4484 einen Stimmzettel ab. 3,3 Prozent der abgegebenen Stimmen waren ungültig.

Die große Anzahl Briefwähler wirkt sich auch auf die Wahlbeteiligung in den einzelnen Ortsteilen aus. In Großropperhausen, im Heimatort von Jens Nöll, gingen beispielsweise nur 42,1 Prozent der Wahlberechtigten persönlich zur Wahlurne. Die Ropperhäuser Wähler stimmten mit 87,5 Prozent für Jens Nöll, was der SPD-Mann am Sonntagabend wohlwollend kommentierte: „Großropperhausen passt, Lenderscheid – da geht noch was!“ Im Nachbarort Lenderscheid votierten 68,8 Prozent der Menschen für Nöll.

Das schlechteste Ergebnis gab es im Wahlbezirk Frielendorf, dem Kernort, dort holte Nöll lediglich 67,9 Prozent der Stimmen. In Frielendorf gingen auch nur 31,7 Prozent der Wahlberechtigten persönlich zu den Wahlurnen. Sehr gute Ergebnisse gab es in den umliegenden Orten rund um Großropperhausen mit jeweils über 80 Prozent. Im Ohetal wurde die 80-Prozent-Marke von Jens Nöll nur in Verna geknackt. (Matthias Haass und Regina Ziegler-Dörhöfer)

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