Schwalmgymnasium: Chor und Orchester spielten letztes Konzert für dieses Schuljahr

Klassik, Pop und Drums

Drums sorgten für Rhythmus: Der Chor sang nicht nur, sondern bot auch eine Choreographie. Das Orchester spielte den Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Fotos: Decker

Treysa. „Heute verdient unser Sommerkonzert wirklich seinen Namen“, begrüßte Frank Siesenop am Mittwochabend rund 200 Zuhörer, die sich trotz der fast tropischen Sommernacht in der aufgewärmten Festhalle in Treysa eingefunden hatten. Die Musikgruppen des Schwalmgymnasiums boten ein buntes Programm.

Originell begann die Klasse 6a. Sie betrat mit Plastikflaschen, Bechern, Schüsseln und Eimern ausgestattet die Bühne und lieferte mit den Schlaginstrumenten eine dynamische Trommelvorführung. Kim Freidhof versprach als Moderatorin den Gästen eine Reise durch die Zeit und die Liebe.

So sangen die 34 Schüler unter der Leitung von Stefanie Sievers Lieder wie „Can you feel the love tonight“ und den Hit „Applaus, Applaus“ von der Band Sportfreunde Stiller. Den Mädchen und Jungen war der Spaß an der Musik anzusehen und ein ehemaliger Schüler verstärkte spontan die Männerstimmen. Kleine Choreographien sorgten für ein abwechslungsreiches Bild auf der Bühne.

Variierte Besetzung

Stimmlich variierte der Chor seine jeweilige Besetzung. Mal sangen die Frauenstimmen, mal hatten die Männerstimmen den dominanten Part. Mit einem besonders herzlichen Applaus bedachte das Publikum ein Frauenquartett für seine souveräne Darbietung des Songs „And so it goes“. Mit dem Wiegenlied von Brahms begann das Streichensemble seinen Auftritt. Obwohl Dirigent Reiner Eder zuvor das Publikum gebeten hatte, zwischen den einzelnen Stücken nicht zu klatschen, sorgte die Leistung der Nachwuchskünstler doch für spontanen, nicht zu bremsenden Applaus der Zuhörer.

Das große Orchester spielte zum Abschluss den „Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Besetzung aus Schülern und Lehrern entführte das Publikum in die Geschichte des gleichnamigen Stückes von William Shakespeare. Kenner sahen vor ihrem geistigen Auge die flirrenden Elfen und die trampelnden Handwerker.

Mit einem herzlichen Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den jungen und nicht mehr ganz so jungen Musikern.

Von Christiane Decker

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.