Schwieriger Parcours beim Gemeindefeuerwehrtag Oberaula für die Einsatzkräfte

Können und Kondition

Auf dem anstrengenden Parcours während des Gemeindefeuerwehrtages in Oberaula am Sonntag zählte die Wasserübung auf dem Olberöder See zu den Aufgaben mit einem gewissen Spaßfaktor. Das Foto zeigt die Staffel aus Grebenau.

Oberaula. Zu ihrem Gemeindefeuerwehrtag hatten die Feuerwehr Oberaula in den Ortsteil Olberode eingeladen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war ein durch den gesamten Ort führender Parcours mit unterschiedlichen Aufgaben an sechs Stationen. Am Anfang stand ein Fragebogen mit überwiegend feuerwehrtechnischen Aufgaben, der es nach Aussage einiger Teilnehmer „in sich hatte“. Eine Löschübung mit so genanntem Innenangriff forderte nicht nur den richtigen Umgang mit der Steckleiter, hier kam es besonders auch auf die Personensicherung an. Etwas mehr Spaß versprach da schon eine Wasserübung auf dem Olberöder See, die mit Hilfe der DLRG Cuxhagen absolviert werden musste. Besonders anstrengend hingegen war eine Aufgabe für die Atemschutzgeräteträger, die einen 80 Kilo schweren Dummy durch ein Abwasserrohr transportieren mussten. Den richtigen Umgang mit einem Hohlstrahlrohr galt es unter den gestrengen Augen der Prüfer zu demonstrieren und an der Station des DRK waren Wissen und Können rund um Verletztenversorgung und Erste Hilfe gefragt.

Elf Trupps

Insgesamt machten sich am Sonntagmorgen elf Trupps auf den Weg, davon vier Gastmannschaften, sieben aus Oberaula. Bei den Gästen siegte Obergrenzebach 1 vor Grebenau und Obergrenzebach 2. Den gemeindeinternen Wettbewerb gewann Hausen 1 vor Oberaula 1 und Olberode.

Die Siegerehrung in dem Festzelt neben dem Dorfgemeinschaftshaus am Sonntagnachmittag wurde vom Spielmannszug eröffnet. Hier wurden später einige Mitglieder für langjährige aktive Teilnahme geehrt. Gemeindebrandinspektor Michael Becker bedankte sich bei der ausrichtenden Feuerwehr Olberode, bei den Feuerwehrleuten an den Stationen und bei den Schiedsrichtern für ihren Einsatz.

Bürgermeister Klaus Wagner zeigte sich ganz stolz darüber, dass in „seiner“ Feuerwehr noch einer der wenigen Spielmannszüge im Kreis beheimatet ist.

Besonders lobte er auch die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DRK und DLRG. Mit der Beförderung einiger Kameraden endete der offizielle Teil der Veranstaltung. (zlb/nh)

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