Empfang in der Kunsthalle am Gerhardt-von-Reutern-Haus – Zwei neue Stipendiatinnen wurden offiziell vorgestellt

Mit Köstlichkeiten in das Kunstjahr

Musik: Olaf Marquardt begleitete den Empfang.

Die Kunsthalle am Gerhardt-von-Reutern-Haus eröffnete am Samstag das Kunstjahr 2015 unter dem Motto „Gegensätze“. Sonia Vesper im eleganten Kleid und Anna Eger in Schwälmer Tracht begrüßten die einströmenden Gäste mit einem von der Bürgermeisterfrau selbst gebackenen und hübsch verpacktem Willkommensgruß.

Bevor es jedoch zum gemeinsamen Essen ins Malerstübchen ging, richteten Paul Dippel und Paul Kalbfleisch in der Kunsthalle ihren Blick auf die Arbeit in der Vergangenheit. Für die Zukunft sahen sie sich als „Paul im Quadrat“ auf einem guten Weg.

Ausführlich stellte Kurator Bernhard Balkenhof die künstlerische Arbeit der Stipendiatinnen des neuen Jahres, Susanne Wagner und Marven Graf, vor. Bürgermeister Vesper betonte, dass dem Umbau des von-Reutern-Hauses nichts mehr im Weg stehe. Nach knapp zwei Stunden freuten sich alle auf die Kulinarischen Köstlichkeiten, die von der „Gürre Stubb“ serviert wurden, nur Karl-Otto Winter, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, musste sich wegen eines weiteren Termins mit leerem Magen verabschieden. Ganz nach dem Motto „Gegensätze“ waren die drei Gänge konzipiert. Als Aperitif gab es einen Sherry mit Cantuccini.

Experimentierfreudige Geister wie Georg Heinrich Schäfer tauchten ihr hartes Gebäckstück einfach in die Flüssigkeit und genossen so die Gegensätze als Einheit. Beim ersten Gang, einem Brot mit roter Wurst und einem Brot mit grünem vegetarischem Aufstrich, begannen die Tischgesellschaften einen bunten Tauschring untereinander. So kamen auch die ins Gespräch, die sich bisher vielleicht noch nicht kannten und zufällig an einem Tisch saßen.

Zupackend verteilte Ursula Thuleweit an ihrem Tisch die Kartoffelsuppe mit „Hellsangriebe“. Die Kunstliebhaber blieben auch nach dem Nachtisch noch lange sitzen und plauderten lebhaft miteinander.

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