Haushaltsausschuss macht den Weg frei

Kommentar zum Durchbau der A49: Entscheidung im Fahrwasser der Bundestagswahl

Schwalmstadt. Mancher wird es noch immer nicht glauben wollen oder können, aber die Realisierung der kompletten A 49 bis zur A 5 scheint zum Greifen nah. Ein Kommentar von Anne Quehl.

Bereits 2025 soll der Verkehr rollen, dank privater Investoren viel schneller, als sonst bei einem solchen Projekt realistisch.

Für Beobachter kommt das alles nicht ganz so überraschend so kurz vor der Sommerpause und vor allem vor der Bundestagswahl. Immer schon haben herannahende Wahltage die Entwicklung der A 49 vorangetrieben. Lange, zähe Strecken lagen oft dazwischen, seit 40 Jahren gibt es auch Widerstand. Ob nochmal eine Klage ins Haus steht, ist noch nicht zu beantworten. Geschenkt, durchgesetzt haben sich letztlich immer die Befürworter.

Bleibt ein Blick auf die Kostenprognose – in Worten: tausendeinhundert Millionen Euro. Das ist noch vielfach teurer als etwa vor fünf Jahren angenommen wurde. Geld, das die Privaten vom Bund zurückhaben wollen, die Maut soll es bringen.

Der 28. Juni ist trotzdem ein Festtag für alle, die sich der Sache sicher sind. 

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