Petition: Initiative fordert weiterhin Tempo 30 für Verkehr in der Festung

Kompromiss reicht nicht

Verkehr in der Festung: Anwohner hoffen weiterhin auf Tempo 30. Foto: Grede

Ziegenhain. Mit einer Unterschriftenaktion wollen Mitglieder des Arbeitskreises Festung noch einmal die Verkehrssituation im Bereich der Ziegenhainer Festung in den Fokus rücken. „Wir fordern eine Verkehrsberuhigung durch Tempo 30 für die Autofahrer der Durchgangsstraße“, betont Traugott Heil.

Zudem könnten Maßnahmen wie Querungshilfen für Fußgänger und Fahrradstreifen für Radfahrer für mehr Sicherheit sorgen. Der Forderung liegt der Wunsch zugrunde, dass zukünftig weniger Laster und landwirtschaftliche Großfahrzeuge die historische Festung durchfahren und eher die Umgehungsstraße nutzen.

Fußgänger sollten ohne größere Gefahr die Straße überqueren und Radfahrer mögliche Fahrradstreifen nutzen. Anwohner würden so weniger durch Lärm und Abgase belastet werden.

Der Ziegenhainer Ortsbeirat hatte sich einstimmig gegen die Einführung einer Tempo-30-Zone ausgesprochen. Experten des Regierungspräsidiums haben einen Zebrastreifen oder eine schlafende Ampel wegen einer nicht ausreichenden Zahl an querenden Fußgängern ausgeschlossen. Eine Verkehrsinsel zwischen dem Hotel Landgraf und dem Haus Aulenkamp sollte die Kompromisslösung sein.

Das geht der Ziegenhainer Initiative nicht weit genug. Unterschriftenlisten liegen in Ziegenhainer Geschäften und Gastronomiebetrieben aus, auch im Internet kann unterzeichnet werden. Online-Petition: http://zu.hna.de/petition1902

Von Sylke Grede

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