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Krankenpflegehelfer aus Treysa beenden Ausbildung

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Von: Sandra Rose

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Die Absolventen der Ausbildung zum Krankenpflegehelfer stehen aufgestellt zum Gruppenfoto.
Strahlende Gesichter nach bestandener Prüfung: vordere Reihe, von links Hawi Jamal (Schwalmstadt), Felix Herrmann (Haina/Kloster), Robine Bender (Willingshausen), Narges Salehi (Gudensberg), Gina Kalonji und Lara Kufalk (beide Schwalmstadt), dahinter Heidrun Freitag (Schulleitung), Alexander Stein (Geschäftsführer Hephata-Klinik), Angelika Bergert (Praxisanleiterin), Veronika Brening (QM-Beauftragte Hephata-Klinik), Nadine Becker (Praxisanleiterin Asklepios-Klinik), Anja Wiegand (Sekretariat), Anita Zimmermann (Dozentin) und Angela Gumenscheimer (Praxisanleiterin Hephata-Klinik). © Kerstin Diehl

Absolventen der Ausbildung zum Krankenpflegehelfer haben in Treysa ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen.

Treysa – Persönliche Herausforderungen und neue Chancen: Die einjährige Ausbildung in der Krankenpflegehilfe ist für viele Berufsanfänger und Quereinsteiger eine willkommene Gelegenheit, in kurzer Zeit beruflich Fuß zu fassen. Und Absolventen in der Pflege werden gesucht, dies war der Tenor der feierlichen Zeugnisübergabe in der Schule für Krankenpflegehilfe (KPH) der Hephata-Klinik. Und gleichzeitig ein herzliches Willkommen der neuen Kollegen im Gesundheitswesen, heißt es in der Pressemitteilung.

Robine Bender hat allen Grund zur Freude: Die 24-Jährige aus Willingshausen hat ihre Ausbildung in allen Prüfungen mit einer glatten Eins abgeschlossen. „So ein tolles Ergebnis ist nicht selbstverständlich, sondern es erfordert Motivation im Beruf und Freude am Lernen“, sagte Heidrun Freitag, Leiterin der staatlich anerkannten Krankenpflegehilfe (KPH)-Schule der Hephata-Klinik, die im Beisein von Alexander Stein, Geschäftsführer der Hephata-Klinik, Ärzten, Dozenten und Ausbildern Hephatas die Prüfungszeugnisse in einer Feierstunde überreichte.

herausforderndes Ausbildungsjahr

Der Weg sei für die Schüler teilweise steinig gewesen, so Freitag: Die Bedingungen seien in Zeiten der Corona-Pandemie, Quarantäne-Beschränkungen, teils sprachlicher Hürden und familiärer Belastungen bei einigen der Schüler nicht immer leicht gewesen. Neben der Hephata-Klinik gehörten der Ambulante Dienst der Hephata Soziale Dienste und Einrichtungen sowie die Asklepios-Klinik in Ziegenhain zu den Stationen der Ausbildung an der staatlich anerkannten Schule für Krankenpflegehilfe der Hephata-Klinik.

Möglichkeit zur Weiterbildung

Alexander Stein, Geschäftsführer der Hephata-Klinik, erläuterte, dass die Absolventen nun nach weiteren zwei Jahren Ausbildung in der Generalistik den Abschluss zur examinierten Fachkraft erlangen können. So streben einige der Absolventen eine Weiterqualifizierung zur Pflegefachfrau/zumPflegefachmann an. Auch Robine Bender gehört dazu. „Man macht in der Krankenpflege etwas Sinnvolles“, so die 24-Jährige, die zuvor im Hotelgewerbe gearbeitet hatte.

Ihre Mitschülerin Hawi Jamal aus Uganda möchte erste zwei Jahre lang Praxiserfahrung als Helferin in der Krankenpflege sammeln, bevor sie die Ausbildung zur Pflegefachfrau draufsetzt. Pflege ist ihr Metier, so die Mutter zweier kleiner Kinder.

Die 28-Jährige weiß, wovon sie spricht. Vor ihrer Ausbildung hatte sie bereits zwei Jahre lang als Betreuungskraft in der Pflege gearbeitet. In ihrem Heimatland Uganda war sie als Verkäuferin angestellt. Doch das liegt lange zurück. Hawi Jamal strahlt: „Hier in Deutschland habe ich die Möglichkeit, mich beruflich selbst zu verwirklichen.“   (Sandra Rose)

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