Mitglieder des Kreisjagdvereins Hubertus drehen an der Beitragsschraube

Kritik an der Jagdpolitik

Ehrung: Seit 60 Jahren sind Heinz Stübing und Hans Süssmann im Kreisjagdverein Hubertus. Dafür wurden sie von Wolfgang Sangerhausen (Mitte) ausgezeichnet. Foto: privat

Schwalmstadt. Ehrungen und eine Satzungsänderung standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Kreisjagdvereins Hubertus im Hotel Rosengarten in Ziegenhain. Eröffnet wurde der Abend mit den Klängen des Bläserchores.

Unter dem Tenor „Noch geht es uns gut“ stand der Jahresrückblick des Vorsitzenden Wolfgang Sangerhausen. Doch Entwicklungen in Gesellschaft und Politik engten die Bedingungen der Jagd zusehend ein. Man könne von einer „grünen Diktatur“ sprechen, die mit polemisierender Argumentation auf Stimmungsmache aus sei und zunehmend eine „Jagdverhinderungspolitik“ betreibe. Der Schulterschluss mit dem Forst und allen befreundeten Verbänden und Vereinen sei deshalb nötig, um Fehlentwicklungen zu begegnen. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Jungjägerausbildung, die Präsenz des Vereins bei Aktivitäten und die Modernisierung des Schießstandes.

Aus den Berichten der Obleute ging hervor, dass der Verein insgesamt hervorragende Arbeit geleistet habe und weiter wachse. Aufgrund der Investitionen am Schießstand und der Abgabenlast sei die Liquidität des Vereins eingeschränkt sagte Kassierer Karl Heiner. Deshalb regte er eine Erhöhung des Betrags an.

Nach konstruktiver Diskussion verabschiedeten die Mitglieder bei vier Gegenstimmen eine moderate, stufenweise Anhebung der Beiträge in diesem und dem kommenden Jahr, um so der angespannten Finanzlage des Vereins zu begegnen. (ras)

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