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Kultur-Initiative Willingshausen stellt sich in Neustadt vor 

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Von: Sandra Rose

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Mit einem Baumgeschenk zum Stadtjubiläum stellt sich die Kultur-Initiative Willingshausen (KIWI) in Neustadt vor, Jörg Haafke (Mitte), daneben von links Bürgermeister Thomas Groll und die Vorsitzende Margitta Braun-Biskamp pflanzten den Baum.
Mit einem Baumgeschenk zum Stadtjubiläum stellt sich die Kultur-Initiative Willingshausen (KIWI) in Neustadt vor, Jörg Haafke (Mitte), daneben von links Bürgermeister Thomas Groll und die Vorsitzende Margitta Braun-Biskamp pflanzten den Baum. © Stadt Neustadt

Mit einem Baumgeschenk zum Stadtjubiläum stellt sich die Kultur-Initiative-Willingshausen (KIWI) in Neustadt vor.

Neustadt – Überreicht wurde der Tulpenbaum an Bürgermeister Thomas Groll anlässlich der Sternwanderung zum „Dreiherrenstein“. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung konnte ein Pflanzort auf dem Rabenauplatz vis-a-vis der Katholischen Pfarrkirche festgelegt werden.

Pünktlich zum Ende der ersten Frostperiode dieses Winters stand nun die Baumpflanzung an, heißt es aus dem Rathaus. Groll pflanzte den Baum mit der Vorsitzenden Margitta Braun-Biskamp und Initiator Jörg Haafke. Die Kulturinitiative hatte dazu bereits den symbolischen Rahmen zur Vermittlung der KIWI-Idee geschaffen und im Ring um den Pflanzort drei Steinstelen gesetzt.

Die drei Findlinge nehmen nicht nur Bezug auf den Dreiherrenstein als gemeinsamem Grenzort der drei Landkreise Marburg-Biedenkopf, Vogelsberg und Schwalm-Eder, sondern versinnbildlichen durch unterschiedliche Gesteinsarten die jeweiligen Landkreise, heißt es weiter.

Im Ring um den Tulpenbaum angeordnet weisen sie zudem auf deren räumliche Lage. Vor allem aber stehe der Stein-Kreis aus Buntsandstein, Basalt und Quarzit für die KIWI-Idee eine „grenzüberschreitende“ Kulturbrücke zu bilden und mehr kulturelle Zusammenarbeit zu praktizieren und Angebote zu präsentieren.

Seit Kurzem wird diese Idee auch durch zwei Neustädterinnen im KIWI-Vorstand mit Leben erfüllt. Die als eine der Organisatorinnen des Neustädter Straßenmalerfestivals bekannte Roswitha Trümpert wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Zahra Vahedi hat die Aufgabe der Kassenwartin übernommen.

KIWI ist eine sehr junge Vereinigung, die sich im Sommer 2021 gründete und aktuell 32 Mitglieder hat. Sie versteht sich als offene Initiative zur Förderung des Kultur- und Kunstgeschehens in der Region und gewährt unter anderem in einem Initiativkreis auch Nicht-Mitgliedern die Möglichkeit zur Mitwirkung.

„Wir hoffen nun auch in Neustadt Impulse in die Kulturarbeit einbringen zu können“, sagte Margitta Braun-Biskamp. „Der Tulpenbaum mag dazu ein erstes Zeichen sein.“ Mit Blick auf die besondere Symbolik der Pflanzung weist Haafke darauf hin, dass die Tulpe in der traditionellen Schwälmer Symbolik ein wichtiges Motiv war und Reichtum und Wohlstand zum Ausdruck bringen sollte.

Der Ursprung für ein solches Verständnis sei darin zu sehen, dass die Tulpe ursprünglich aus Vorderasien stammt und als Bereicherung der heimischen Pflanzenwelt kultiviert wurde. „So hoffen wir, dass wir auch in Neustadt als Bereicherung angenommen wird.“ Das mitgebrachte Laub für die Baumscheibe soll das Bodenleben am Pflanzort aktivieren und dem Wurzelwachstum Schutz geben.  sro

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