Halle Willingshausen präsentierte sich zum Museumstag vielfältig

Kunst aus Alltagsschrott

Willingshausen. Die Kunsthalle Willingshausen kann auf einen rundum gelungenen Museumstag unter dem Motto „200/200 - Zukunft + Vergangenheit“ zurückblicken. Beginnend mit den Arbeiten von Klaus Schlosser im Rahmen seiner Ausstellung „Priorität der Zeichnung“, wurden die Besucher aus der Gegenwart heraus zunächst eingeladen, im Malerstübchen in die Vergangenheit der Malerkolonie Willingshausen einzutauchen.

Ergänzend hierzu wurden Führungen und Vorträge über die vergangenen 200 Jahre Kunst in Willingshausen angeboten, heißt es in einer Pressemitteilung der Kunsthalle. Als wichtigen Aspekt der neueren Vergangenheit wurden die Ausstellungskataloge aller Künstlerstipendiaten der vergangenen Jahre bei einem Lese-Cafés bei Kaffee und Kuchen präsentiert. Dort angekommen, waren die Besucher umringt von der Zukunft der Künstlerkolonie, repräsentiert durch Kinder-Kunstwerke aus den Bereichen Landart, Kollage, Kreidezeichnung und Trickfilm, die bis dahin in museumspädagogischen Seminare entstanden waren. Neben 60 Erwachsenen kamen auch 20 Kinder in den Genuss dieser Zeitreise.

Praktische Angebote

Sie wurden mithilfe zahlreicher für diesen Tag ausgearbeiteter Aufgabenstellungen durch den ganzen Gebäudekomplex geleitet und konnten eigenständig sehen, erleben und tun. Praktische Angebote reichten von der Arbeit mit Naturmaterialien, über Zeichnen nach Musik bis hin zum Erstellen von Kunstwerken aus Alltagsschrott.

Auch im Atelier im Dachgeschoss waren Besucher willkommen. Susanne Wagner als eine der beiden diesjährigen Stipendiaten unterstützte dort das künstlerische Arbeiten der Kinder und informierte alle Interessierten über ihre Arbeit in Willingshausen. (syg)

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