Bilanzpressekonferenz: Die Zahlen für den Freudenberg-Standort mit über 400 Mitarbeitern sind positiv

Die Kurve zeigt weiter nach oben

Gute Weiterentwicklung: Der Freudenberg-Standort Treysa ist Herzstück der Produktion des speziellen Kunststoffes Polyurethan innerhalb der Unternehmensgruppe. Foto: Grede

Schwalmstadt/Weinheim. Der Freudenberg-Standort Schwalmstadt ist im vergangenen Geschäftsjahr als „Leadcenter Fluidpower“ weiter ausgebaut worden. Im Jahr 2014 wurden 2,8 Millionen Euro in den nordhessischen Standort investiert. Nicht nur das Schwalmstädter Werk, sondern auch das weltweit tätige Familienunternehmen Freudenberg generell habe seinen Erfolgsweg somit weiter fortgesetzt, hieß es bei der Bilanzpressekonferenz der Gruppe in Weinheim. Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg- Gruppe, erläuterte die Zahlen am Stammsitz in Baden-Württemberg.

Der Standort Schwalmstadt ist weltweites Lead Center Polyurethan, heißt es in einer Pressemitteilung – also weltweit verantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und das Marketing der Produktgruppe. Vorzeigeprojekt in Sachen Investitionen am Schwalmstädter Standort war im vergangenen Jahr eine neue Granulat-Anlage. Außerdem wurde ein neuer Polyurethan-Werkstoff (ein spezieller Kunststoff) eingeführt, der sich hervorragend eigne als Standardwerkstoff für Hydraulikdichtungen und höhere Temperaturbereiche.

Seit September 2014 sei es möglich, Prototypen aus dem neuen Werkstoff herzustellen. „Dadurch konnten wir neue Entwicklungsprojekte gewinnen“, sagte Sohi. Von den 2,8 Millionen Euro, die 2014 am Standort Schwalmstadt vor allem in viele kleine Einzelpositionen investiert wurden, flossen 700 000 Euro in die Granulat-Produktion und 240 000 Euro in einen neuen Stangenprüfstand.

Neuer Prüfstand

Der neue Prüfstand ist seit Februar in Betrieb und arbeitet energieeffizienter und schneller als die vorhandenen Stangenprüfstände, heißt es dazu weiter.

Zu den Produkten des Schwalmstädter Freudenberg-Werkes gehören hydraulische und pneumatische Dichtungen aus verschiedenen Elastomer- und Polyurethan-Werkstoffen, die unter Einsatz von Formpress-, Spritzpress- und Spritzgussverfahren hergestellt werden. Außerdem gehören Polyurethan-Formteile zur Produkt-Palette sowie mittels eines CNC-gestützten Drehverfahrens hergestellte Dichtungen. Das in Schwalmstadt produzierte Polyurethan wird an Produktionsstandorten in Europa und Nordamerika zur Herstellung von Dichtungen verwendet.

Die Zahl der Mitarbeiter in Schwalmstadt ist leicht angestiegen – von 391 Menschen in 2013 auf 409 im vergangenen Jahr. Davon sind 26 Mitarbeiter Auszubildende, 21 waren es 2013.

Von Jürgen Köcher

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