Hephata-Band Jukas ist seit 25 Jahren auf den Bühnen der Region unterwegs 

Gemeinsam singen und musizieren: Steffi Weckesser und Frontmann Olav Spamer sind bei der Hephata-Band Jukas dabei. Die Gruppe besteht mittlerweile seit 25 Jahren. Fotos:  Decker

Treysa. Olav Spamer ist der Frontmann der Hephata-Band „Jukas“. Seit 25 Jahren singt er in vorderer Reihe. Aber er singt nicht nur, sondern ist auch ein wichtiger Akteur der Show bei den Konzerten. Mit viel Bewegung und vom Auftreten ein bisschen an die alten Rockgrößen wie Roger Chapman oder Joe Cocker erinnernd, sorgt er für die gute Stimmung im Publikum.

Er war als als Jugendlicher eines der Gründungsmitglieder der Band. Olav Spamer singt alle Lieder auswendig, egal ob in deutscher oder englischer Sprache, egal ob Pop, Rock oder Schlager. Sein Lieblingslied ist „Kein Schwein ruft mich an“ von Max Raabe.

Seit ungefähr fünf Jahren bekommt er beim Gesang Unterstützung von Steffi Weckesser, die häufig im Duett mit Spamer singt. Fast ein Profi ist auch Willi Zehnpfennig, der seit 23 Jahren Gitarre spielt. „Ich habe in Schulbands angefangen und auch in einer Deep Purple Cover Band die E-Gitarre gespielt“, erzählt er. Zu den Jukas kam er vor acht Jahren. Obwohl er am liebsten Punkrock hört, spielt er alle anderen Songs mit. „Das gemeinsame Musik machen gefällt mir“, erklärt Zehnpfennig.

Uwe Meyn ist schon mit den Jukas aufgetreten, als er eigentlich noch gar kein Bandmitglied war. „Ich bin einfach immer wieder mit auf die Bühne gegangen und habe mitgesungen“, erinnert sich Meyn, „so bin ich praktisch in die Band hineingerutscht.“ Seit fast 20 Jahren spielt er jetzt die große Conga.

So unterschiedlich wie die Wege in die Band, so verschieden sind auch die fünfzehn Bandmitglieder. Bewohner und Mitarbeiter Hephatas musizieren gemeinsam und sind mit einer Instrumentierung von Keyboard, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Trompete, Saxophon über Querflöte und Percussioninstrumenten für die große Bandbreite ihrer Musik exzellent aufgestellt.

In manchen Jahren spielen sie bis zu zwanzig Konzerte, bei Gemeinde- und Stadtfesten, Gottesdiensten und den Hephata-Festtagen. „Es ist beeindruckend, mit welcher Disziplin und Spielfreude alle beteiligt sind. Nie fehlt einer bei der Probe, weil er keine Lust hätte“, sagt Stephan Gladigau, Leiter der Band. Die Frage, ob sie denn Lampenfieber vor ihren Auftritten hätten, erntet nur ungläubiges Staunen. „Nein, natürlich nicht, wir können ja alles“, sind sie sich einig.

Konzert: Die Jukas treten am Freitag, 17. Oktober, ab 19 Uhr in der Kulturhalle in Ziegenhain auf. Als Gastbands spielen Saitenwind und Kathrin und die Quietschboys.

Von Christiane Decker

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.