Feldtag des „Traditionsvereins Landwirtschaft Immichenhain“

Landarbeit ist heute Kult

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Mit einem alten Kartoffelroder: Oliver Bernhardt zeigte dem Publikum, wie es funktionierte.

Immichenhain. Beim Feldtag des „Traditionsvereins Landwirtschaft Immichenhain“ gab es wieder Geschichte zum Anfassen. Rund 600 Besucher waren in den Ottrauer Ortsteil gekommen und konnten Landtechnik aus verschiedenen Epochen in Aktion erleben.

Das Besondere: Im Gegensatz zu ähnlich gelagerten Veranstaltungen zogen neben Pferden und Oldtimern auch modernste Schlepper auf dem Acker „An der Binge“ ihre Runden.

Man wolle mit dem Aktionstag zeigen, wie sich die Landwirtschaft entwickelt habe, sagte der Vorsitzende des Vereins Karl-Heinrich Keil: „Bei uns stehen die Schlepper nicht nur herum, sondern müssen auch arbeiten.“

Auch in diesem Jahr lag der Schwerpunkt – wie kann es im Frühjahr auch anders sein – bei der Bodenbearbeitung. Es wurde geackert, gegrubbert und natürlich gesät. Knapp zwanzig Traktoren und verschiedene Geräte waren laut Veranstalter eingebunden. Gerade beim praktischen Einsatz der Maschinen wurde der enorme technologische Sprung in der Landtechnik eindrucksvoll deutlich. Während Landwirte vor noch gar nicht allzu langer Zeit mit einem kleinen Zweischarpflug ihre Felder ackerten, sind heute Fünfscharvolldrehpflüge und dementsprechend leistungsstarke Schlepper wie beispielsweise der Claas 850 Axion vielerorts Stand der Technik.

Bereits am frühen Nachmittag zogen der Vorsitzende und sein Stellvertreter Niklas Hofmann ein überaus positives Fazit. Die Veranstaltung werde hervorragend angenommen, so Keil: „Es macht einfach Spaß.“

Neben der Bodenbearbeitung gab es auch verschiedene Vorführungen zum Thema Holz. Besonders ein von den Immichenhainern in Eigenregie gebauter Holzspalter zog die Blicke auf sich. Immer wieder positionierte ein Bagger mit seinem Greifer Holzstämme auf dem imposanten Gerät, welche dann unter den staunenden Blicken der Besucher hydraulisch in handliche Teile gespalten wurden.

Erstmals ging der Feldtag über zwei Tage. Am ersten Tag traf man sich im Festzelt zum Dieselgespräch. Der zweite Tag startete mit einer großen Schlepprundfahrt durch Immichenhain. Es seien gut und gern 35 bis 40 Schlepper gewesen, freute sich Karl-Heinrich Keil.

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