Neuer Pächter auf dem Eisenberg – Gasthof soll ab 15. Dezember wieder öffnen

Das Leben kommt zurück

Ab Mitte Dezember wird der Gasthof auf dem Eisenberg wieder geöffnet. Das verkündete Besitzer Harry van den Nouweland (in der Bildmitte), eingerahmt von Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer (links) und Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch (rechts) am Samstagvormittag den „Freunden des Eisenbergs“. Foto: Löwenberger

Kirchheim/Oberaula. Ab dem 15. Dezember wird der Gasthof des Resorts Eisenberg wieder geöffnet sein. Das gab Besitzer Harry van den Nouweland am Samstagvormittag bei einem Treffen der „Freunde des Eisenbergs“ in der gemütlichen Turmschänke des Hauses bekannt.

„Gestern Abend habe ich nach langen Verhandlungen die mündliche Zusage des neuen Betreibers erhalten“, sagte Nouweland. Wer der Neue ist, blieb indes noch geheim. Nur so viel ließ sich der Holländer entlocken: Es sei ein gestandener Gastronom aus der Region, der eine gutbürgerliche, deutsche Küche anbiete.

Nur an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen und auch nur mit einem kleinen Sortiment werde die Gaststätte starten. Damit soll gesichert sein, dass die Fahrgäste, die mit der Buslinie 370, die ab dem Fahrplanwechsel über Neuenstein bis auf den Hof des Resorts fährt, auf ihren Hausberg stürmen und „zumindest einen Kaffee und ein Stück Kuchen oder ein Bier und eine Portion Ahle Worscht bekommen können.“ Das jedenfalls hofft Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer. Voll in Betrieb gehen soll das Lokal dann im März nächsten Jahres.

Freude und Erleichterung

Die knapp 20 Teilnehmer des Treffens, zu dem neben Glänzer auch sein Kirchheimer Kollege Manfred Koch eingeladen hatte, nahmen die Nachricht mit Freude und Erleichterung auf. Volker Siebert, Vorstandsmitglied des Knüllgebirgsvereins, versprach gleich mal einige Tagungen auf den Berg zu bringen „wenn denn die Gastronomie stimmt.“

Auch der Radsportverein Bad Hersfeld engagiert sich seit einiger Zeit für den Eisenberg, beispielsweise mit einem „Fahrradspringen“. Für dieses Jahr plane man ein Fahrradrennen auf den Berg, berichtete der zweite Vereinsvorsitzende, Peter Hartwig. Koch meinte, man könne daraus möglicherweise ein großes Event kreieren.

Desweiteren wurden Möglichkeiten besprochen, den 636 Meter hohen Eisenberg in seiner gesamten Struktur und Umgebung für Besucher interessanter zu gestalten und wieder zum Leben zu erwecken. Dazu ging es nicht nur um Wanderwege, Loipen und die Skipiste, sondern auch um Vernetzungen, beispielsweise mit dem Feriendorf Hannover, dem Seepark oder der Gastronomie auf dem benachbarten Knüllköpfchen, um Kooperationen mit dem Rotkäppchenland, mit Vereinen und anderen Institutionen.

Regelmäßige Treffen

Um all diese Themen vertiefen und ausbauen zu können, wurde auf Vorschlag von Glänzer beschlossen, sich als „Freunde des Eisenbergs“ in lockerer Runde an jedem ersten Samstag im Monat um 10 Uhr auf dem Berg zu treffen. Erster Termin ist der 5. Dezember.

Von Bernd Löwenberger

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