Leidenschaft in der Manege

Circus Probst gastiert mit sieben Vorstellungen auf dem Haaße-Hügel

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Die Artisten: Der Cirkus Probst unterhält das Publikum bis Sonntag auf dem Haaße-Hügel in Treysa.

Treysa. Unter dem Motto „Leidenschaft“ gastiert ab heute bis zum Sonntagabend der Circus Probst in Treysa. Bereits in den vergangenen Tagen konnten Spaziergänger oder Fahrradfahrer auf dem Haaße-Hügel in Treysa das geschäftige Treiben beobachten und ungewöhnliche Geräusche vernehmen.

Löwengebrüll zur Mittagszeit, ungewöhnliche Laute der Kamele oder auch nur das Meckern von Ziegen war zu hören.

Am Mittwoch erklang der Ruf „Chapiteau“. „Chapiteau ist französisch und heißt Zelt“, erläuterte Sonja Probst, „das ist der Moment, wenn das große Zirkuszelt für die Manege hochgezogen ist.

„Bei uns muss nicht jeder auftreten.“

Sonja Probst

Dann kommen alle Artisten, Musiker und Tierpfleger zusammen und gemeinsam wird das Kuppelzelt aufgebaut und befestigt.“ 1200 Zuschauer passen in das gelb-rot gestreifte Zelt. „Wir hoffen, dass viele Gäste kommen und unsere einzigartige Show sehen möchten“, sagt Probst.

Bei einem Rundgang durch die aufgebauten Zelte und Gehege sind neben weißen Löwen afrikanische Wattussi-Rinder, Zebras, Lamas und viele weitere Tiere zu entdecken. In langen Zelten stehen Araber- und Friesenhengste in ihren Boxen. Und es gibt ein Tier zu sehen, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und wohl einzigartig auf der Welt ist.

Mutter Zebra, Vater Pony

„Die Mutter ist eine Zebrastute, die immer zusammen mit einem Shetlandponyhengst untergebracht war“, erzählte Sonja Probst. „Eine Zeugung bei diesen Größenunterschieden hätten wir nie für möglich gehalten, doch hier ist der lebendige Beweis, unser Jambo Prinz of Kenia.“ In der Manege sei Jambo jedoch nicht zu sehen, da er bisher noch keine Lust dazu gehabt habe, berichte die junge Frau. „Bei uns muss nicht jeder auftreten“, so Probst.

Dass sich die Tiere aber bei ihnen wohl fühlten, zeige der jüngste Nachwuchs, ein kleines Zebra, ist sich Probst sicher. Auftreten wollen jedoch die internationalen Artisten, die sich für die diesjährige Tournee zusammen gefunden haben. „Wir haben eine Lady der Lüfte, die am Schwungtrapez Pirouetten dreht, einen Matrosen, der auf einer Mastspitze einen Handstand vorführt, eine Jongliernummer mit den Füßen und viele andere“, schwärmte Sonja Probst, „und natürlich treten bei uns auch Clowns auf, denn was wäre ein Circus ohne die typischen Spaßmacher?“

Von Christiane Decker 

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