Lions Club Schwalmstadt unterstützte Jugend bislang mit rund 30 000 Euro

Ein Löwenherz für Kinder

Jugend forscht: Lions-Jugendbeauftragter Udo Happe (vorne links) und Lions-Mitglied Michael König (dahinter stehend) überreichten neue Experimentierkästen an die Kinder der Grundschule in Ziegenhain. Foto: privat

Schwalmstadt. „We serve“ (Deutsch: „Wir dienen“) – unter diesem Motto verfolgt der Lions Club Schwalmstadt seit acht Jahren ein ganz besonderes Ziel: Die Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen in der Schwälmer Region. Die 40 Clubmitglieder schöpfen dafür aus ihrem eigens eingerichteten „Lions-Fonds für Bildung“.

„Seit dem Start unseres Bildungsfonds’ im Jahr 2007 haben wir unsere Jugend inzwischen mit rund 30 000 Euro gefördert“, berichtet Lions-Präsident Daniel Schote. Geholfen werde insbesondere dort, wo einzelne Bildungsprojekte zu scheitern drohen, weil private und öffentliche Mittel fehlen.

Geld für Spiele und Bücher

Vielen Schülern konnte aus den Fonds die Teilnahme an Klassen- und Studienfahrten ermöglicht werden. Schulen und Kindergärten wurden mit Unterrichtsmaterialien, Spielen, Musikinstrumenten und Jugendbüchern versorgt. Aber auch Betreuungsangebote, die den Schulbesuch ergänzen, werden mitfinanziert.

Die Mittel für den Bildungsfonds erzielt der Club durch diverse Aktivitäten. Er ist unter anderem mit seinem antiquarischen Bücherverkauf auf drei Schwalmstädter Märkten vertreten und veranstaltet alle zwei Jahre ein Konzert mit dem Heeresmusikkorps Kassel. Seit drei Jahren organisiert er zudem gemeinsam mit dem Fitnessstudio Aktivhaus den Rotkäppchen-Spendenlauf in Treysa.

Seit 1994 ein internationales Lions-Jugendcamp in Schwalmstadt ausgerichtet wurde, ermöglicht der Club jährlich zwei bis drei Jugendlichen die Teilnahme an Jugendcamps weltweit.

Treibende Kraft hinter dieser Jugendförderung ist Lions-Mitglied Udo Happe, der sein Amt nach 20 Jahren nun an Thomas Weidemann weitergegeben hat. „Von den Jugendcamps profitieren nicht nur die Teilnehmer“, erklärt Happe. Die Jugendlichen berichten jährlich im November bei einer Lions-Veranstaltung von ihren Auslandserfahrungen. „Auf diese Weise wird das Programm für alle zu einem Gewinn“, so Happe. (jap)

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