Bahnradweg: Abschnitt Riebelsdorf-Treysa wird im Herbst fertig

Lücke bald dicht

Radeln in der Idylle: Wo einst die Züge von Treysa nach Oberaula fuhren, sind heute Radfahrer wie hier auf Höhe der Schneidmühle unterwegs. Archivfoto: Quehl

Schwalmstadt/Neukirchen. Im November soll wahr werden, was sich viele Radfahrer seit Jahren wünschen: eine Radtour von Treysa nach Oberaula, denn der Bahnradweg soll von Riebelsdorf bis Treysa weiter gebaut werden. Das teilte Projektleiter Bernhard Klöpfel von Hessen mobil bei einem Besuch in Treysa mit. Bislang ist nur die Strecke von Oberaula bis Riebelsdorf fertig gestellt.

Im vergangenen Jahr wurden bereits erste Arbeiten auf dem neuen, zehn Kilometer langen Abschnitt erledigt: Brücken und Flutmulden wurden abgerissen beziehungsweise saniert. Noch im Mai soll’s mit dem ersten Teilabschnitt losgehen.

Das Bauprojekt ist in zwei Abschnitte gegliedert: die Anbindung der Kreisstraße im Bereich des Parkplatzes Haaße Hügel Treysa an den Radweg sowie den Streckenbau von Treysa bis Riebelsdorf.

Dieser Ausbau beginnt in Riebelsdorf und führt dann weiter über den Bahnhof Zella, Loshausen und Ziegenhain nach Treysa.

Baubeginn soll im Juni sein, teilte Hessen mobil weiter mit. Die Kosten betragen 1,6 Millionen Euro. Der neue Radweg führt auf dem vorhandenen Bahndamm zwischen Treysa und Oberaula entlang.

Zu einem durchgehenden Deutschlandradweg D 4 fehlen dann nur noch die 3,5 Kilometer von Treysa bis Wiera – dann ist der D 4 komplett. Dieser führt von Aachen (Nordrhein-Westfalen) nach Zittau (Sachsen) und ist 1017 Kilometer lang. Für diesen letzten Teilabschnitt werde es noch in diesem Jahr Baurecht geben, kündigte Projektleiter Bernhard Klöpfel an. (ciß)

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