Große Einsatzübung stellte die Leistungsfähigkeit der Hochlandwehren eindrucksvoll unter Beweis

Menschen retten weitab vom Ort

Einsatz an der Hüchelmühle: Alle Gilserberger Wehren wurden an dem Anwesen bei Schönau zusammen gezogen, um zu demonstrieren, wie die Löschwasserversorgung aufgebaut wird. Foto: Feuerwehr/privat

Gilserberg. Zu einer Einsatzübung an der Schönauer Hüchelmühle wurden am Samstag alle Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg in die Hüchelmühle bei Schönau gerufen.

Angenommen wurde ein Gebäudebrand, bei dem auch zwei Menschen zu retten waren, berichtete Gemeindebrandinspektor Markus Böse. Die Gilserberger Feuerwehren rückten mit zwölf Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften an.

Problematisch gestaltet sich die Löschwasserversorgung an dem Objekt, da sich dort weder ein Hydrant noch ein Löschwasserteich befindet. Das Wasser wurde daher aus den Löschfahrzeugen entnommen und zeitgleich eine Löschwasserentnahme aus der etwa 200 Meter entfernten Gilsa hergestellt. „Bereits 15 Minuten später konnten über 2000 Liter Löschwasser pro Minuten am Brandobjekt sichergestellt werden“, so Einsatzleiter und Übungsorganisator Oliver Neuwirth. Bürgermeister Rainer Barth und der Gemeindebrandinspektor zeigten sich zufrieden. (aqu)

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