Der Junge Chor Wasenberg lud zu einem Adventskonzert in die Kirche ein

Mit Musik um die Welt

Überraschungsgast: Beim Konzert in der Kirche in Wasenberg ließen auch die Sängerinnen des Kinderchors ihre Stimmen erklingen. Fotos: Decker

WASENBERG. Mit einem Konzert zum 1. Advent läutete der Junge Chor Wasenberg die Vorweihnachtszeit musikalisch ein. 150 Zuhörer ließen sich in der Wasenberger Kirche auf eine Weltreise der Advents- und Weihnachtsmusik entführen.

Stimmungsvoll begann der Chor mit „Gloria in excelsis deo“. Es folgten traditionelle Lieder wie „Macht hoch die Tür“ und „Maria durch ein Dornwald ging“. Die feine Abstimmung zwischen Chorleiter Hermann Geisel und seinen Sängern zeigte sich eindrucksvoll beim altrussischen Kirchenlied „Tepje Pajom“. Das Dirigat ließ die Stimmen an- und abschwellen. Das spanische Wiegenlied „A la nanita“ nach einem Satz von Hans R. Zöbeley interpretierte der Chor leise, fast wie ein einschläferndes Gemurmel.

Ein Zwiegespräch zwischen Männer- und Frauenstimmen erklang bei dem Lied „Christmas lullaby“ des englischen Komponisten John Rutter. Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede in der Weihnachtsliederliteratur verschiedener Länder ließen sich bei diesem Konzert sehr gut beobachten.

Als Überraschungsgast trat der Kinderchor Wasenberg auf und erfreute die Zuhörer mit „Alle Jahre wieder“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „Morgen Kinder wird´s was geben“. Die neun Mädchen verliehen unter der Leitung von Julia Wepper mit ihren zarten Stimmen den klassischen Weihnachtsliedern einen wunderbaren Klang.

Vier Stücke für Trompete und Orgel ergänzten die Musikauswahl. Nina Knostmann füllte die große Kirche beim „Voluntary“ mit ihrem präzisen Trompetenspiel, untermalt von leisen Orgeltönen, souverän gespielt von Kajo Freischem. Das Publikum bedankte sich nach jedem Stück bei den Musikern mit herzlichem Applaus.

Wer zuvor noch nicht die richtige Vorweihnachtsstimmung in sich verspürt hatte, der verließ die Kirche nach dem Konzert mit dem Gefühl, die 1. Kerze auf dem Adventskranz anzünden zu wollen.

Von Christiane Decker

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