Sechs Schwälmer Schulen feierten langjährige Zusammenarbeit mit einem buntem Abend

Ein Netzwerk mit Zukunft

Der Leistungskurs Musik des Schwalmgymnasiums: Die Oberstufenschüler spielten „Survivor“ von dem norwegischen Jazzmusiker Jan Garbarek. Die mittelalterlichen Klänge dienten einst als Filmmusik. Fotos:  Rohrbach

Ziegenhain. „Das ist der erste Abend, an dem alle sechs Schulen des Netzwerks live auf einer Bühne zusammenkommen“, sagte Andreas Fiebig, Koordinator des Kulturnetzwerks und Vertreter des Schwalmgymnasiums.

Mit einem vielfältigen Programm haben am Mittwoch sechs Schulen aus der Schwalm ihre zehnjährige Zusammenarbeit in kulturellen Bereichen gefeiert. Im Atrium der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain wurden Ergebnisse des gemeinsamen Kulturnetzwerks vorgeführt und auf Bildschirmen gezeigt.

Die Dancing Stars der Ohetalschule aus Verna eröffneten den bunten Abend mit Line Dance, Disco Fox und Polka. Dabei tanzten die Fünft- bis Siebtklässler als Gruppe und in Paaren. Der Chor der Carl-Bantzer-Schule sang „Auf uns“ von Andreas Bourani und „Lass uns gehen“ von Revolverheld. Die große Anzahl an Fünftklässlern füllte die gesamte Bühne. Auch die Stonewood-Collection, die Bläserklasse der Steinwaldschule aus Neukirchen, präsentierte ein zeitgemäßes Lied: „All about that bass“ von Meghan Trainor. Der Leistungskurs Musik des Schwalmgymnasiums spielte das Lied „Survivor“ von Jan Garbarek.

Design und Tanz

Die Tanzgruppe KoMode zeigte selbstentworfene Kostüme, die mithilfe von Nonna Ruda hergestellt wurden. Ruda ist seit Beginn des Netzwerks dabei. Die Mädchen präsentierten die Kostüme in Verbindung mit Tänzen, die Rudas Tochter Kseniya Prytula choreographiert hat. „Wie keine andere Gruppe hat die KoMode den Gedanken des Netzwerks von Beginn an getragen“, sagte Fiebig. Von vielen Schulen würden vor allem Mädchen an der Kombination aus Design und Tanz mitwirken.

Das Saxophonquartett der Melanchthon-Schule Steinatal spielte vier Lieder, unter anderem „The Muppets Show Theme“ und begeisterte wie auch die anderen Gruppen zuvor das Publikum. Nach der Pause konnten alle Anwesenden mit Rasseln, Trommeln und anderen Holzinstrumenten mit der Kasseler Percussionformation „percussion+m“ Rhythmen erzeugen. Angeleitet wurde dieser sogenannte Drum-Circle auch von Schülern der Hermann-Schuchard-Schule und der Melanchthon-Schule.

Das Publikum war begeistert, so auch Dirk Siemon, Direktor der Kreissparkasse Schwalm-Eder: „Die Idee, durch das Kulturnetzwerk Talente und Gespräche miteinander zu fördern, funktioniert sehr gut.“

Gabriele Rode, stellvertretende Schulleiterin der Carl-Bantzer-Schule, blickt erfreut in die Zukunft: „Wir hoffen ein ähnliches Treffen nun alle zwei Jahre auf die Beine stellen zu können. Heute wurde dafür eine wunderbare Basis geschaffen.“

Von Rebecca Rohrbach

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