Infektionen in weiteren Einrichtungen – eine Frau stirbt

Neue Covid-Fälle in Hephata: Bewohner sind isoliert

Im Diakoniezentrum in Frielendorf sind sieben Bewohner und 22 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Eine Frau ist mit oder an Corona gestorben.
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Im Diakoniezentrum in Frielendorf sind sieben Bewohner und 22 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Eine Frau ist mit oder an Corona gestorben.

Schwalm-Eder – Die Hephata Diakonie mit dem Hauptsitz in Schwalmstadt meldet weitere Corona-Infektionen in Einrichtungen Hephatas und ihrer Tochtergesellschaften.

Neben den Covid-Fällen in drei Seniorenzentren der Hephata Soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) und auf dem Hephata-Hofgut Richerode gibt es weitere Erkrankungen in mehreren Wohngemeinschaften der Hephata-Behindertenhilfe sowie im Diakoniezentrum Frielendorf. Hier ist eine Bewohnerin aus Frielendorf mit Vorerkrankungen nach kurzem und schwerem Verlauf im Krankenhaus gestorben. Weitere sieben Mitarbeiter und 22 Bewohner in der Einrichtung wurden via Schnelltest positiv getestet.

Hephata-Sprecher: Mitarbeiter machen Doppelschichten

Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt verdeutlicht, wie groß die Herausforderungen für die Mitarbeiter in den betroffenen Einrichtungen sei: Doppelschichten, Arbeiten mit persönlicher Schutzausstattung und trotzdem das Risiko, sich selber anzustecken – „diese Arbeitsbedingungen sind eine immense Belastung, der sich die betroffenen Mitarbeitenden auch weiterhin mit viel Hingabe, Professionalität und Empathie für die erkrankten Klienten stellen“, so Dietrich-Gibhardt.

Dies gelte für alle betroffenen Einrichtungen, wobei aktuell die Personalsituation im Seniorenzentrum Edermünde besonders kritisch sei. Deshalb hatte sich Hephata mit einem Videoaufruf an die Öffentlichkeit gewandt und um Unterstützung für das Team geworben (HNA berichtete). Ein gutes Dutzend ganz konkreter Unterstützungsangebote sei seitdem bei der Pflegedienstleitung vor Ort eingegangen.

Isolationsbereiche wurden eingerichtet

In Edermünde, dem Seniorenzentrum Wagnergasse in Treysa und der Seniorenwohnanlage Neustadt sind für erkrankte Bewohner Isolationsbereiche eingerichtet worden. Auf dem Hofgut Richerode bestätigten Tests elf Infektionen bei Bewohnern und sechs bei Mitarbeitern. Betroffen sind auch Wohngemeinschaften der Behindertenhilfe: 13 positive Schnelltests gab es in Schrecksbach, weitere einzelne Infektionen in mehreren Einrichtungen in Schwalmstadt, heißt es aus der Hephata Diakonie.

Von Sandra Rose

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