Hunderte Besucher beim Tag der offenen Tür

Neue DRK-Rettungswache in Ziegenhain eingeweiht

Peter Zerhau

Ziegenhain. Mehrere hundert Gäste nutzten die Eröffnungsfeier und den damit verbundenen Tag der offenen Tür, um hinter die Kulissen der drei Millionen teuren Rettungswache zu schauen.

Das Wetter war dem Anlass entsprechend perfekt und die Verantwortlichen des DRK-Kreisverbandes Schwalm-Eder um Kreisgeschäftsführer Manfred Lau strahlten bei der Eröffnungsfeier mit der Sonne um die Wette.

Landrat Winfried Becker, zugleich Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, sagte, dass es eine stolze Bilanz sei, die das DRK im Kreisverband vorweise könne. Im Verbund mit den anderen Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei und dem THW sei man im Schwalm-Eder-Kreis eine schlagkräftige Truppe, so Becker. In diesem Zusammenhang unterstrich Becker das Ehrenamt und sprach die über 200 Helfer vor Ort an, die durch ihre schnellen Einsätze bereits vielen Menschen das Leben retteten.

Kreisgeschäftsführer Manfred Lau bezeichnete die Zusammenlegung zu einem DRK-Kreisverband als eine sehr weise Entscheidung und freute sich über die Glückwünsche der Gäste zum 40-jährigen Bestehen.

Staatssekretär Mark Weinmeister befand, dass es schon etwas Besonderes sei, was hier in Ziegenhain entstanden sei für Sicherheit und Schutz der Menschen. Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard schloss sich an. Architekt Thomas Georg vom RJ-Planungsbüro Kassel übergab dann symbolisch den Transponder (Gerät, das Funksignale empfängt und beantwortet) an Winfried Becker und Manfred Lau.

DRK-Rettungswache im Ziegenhainer Industriegebiet

Zahleiche Aktionen auf dem Gelände und Besichtigungen und Führungen in der neuen Wache, die diese Woche bezogen wird, rundeten das Tagesprogramm ab.

Als sich die Anfangsnervosität bei den Verantwortlichen etwas gelegt hatte, war Manfred Lau stolz wie Bolle, wie er sagte. Er habe sich riesig über die vielen, vielen Besucher gefreut und dankte vor allem seinem Team für die tolle Arbeit, die weit im Vorfeld der GroßveransEröffnung begann. Lau sprach von einer großen Wertschätzung.

Der Neubau war dringend nötig, der alte Standort an der Robert-Koch-Straße platzte aus den Nähten und erschwerte die Hilfsfristvorgaben. In der alten Wache bleiben die Sozialstation und die Verwaltung. Der Neubau mit moderner Ausstattung bietet Raum für 80 Rettungsdienstmitarbeiter im Schichtdienst. Ihre Einsatzzahlen haben sich gegenüber 1998 verdoppelt.

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