Neue Schau in der Galerie in Holzburg widmet sich dem Rotkäppchen und der schönen Kunst

Der Märchenfigur mit Ironie begegnen

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Unrettbares Ich in Alsfeld: Diesen Titel trägt das Werk der Künstlerin Meta Perschel. Sie ist eine von vielen Künstlern, die die Ausstellung mit ihren Exponaten bereichert.

Holzburg. Vor etwa fünfzig Kunstinteressierten eröffnete Anton Merk am Sonntagnachmittag in der Galerie Holzburg die Ausstellung „Das Rotkäppchen und die Schöne Kunst“. 

Er habe schon immer einmal etwas zum Thema machen wollen, sagte Merk einleitend und führte schmunzelnd hinzu: „Es hat schon länger in mir gereift, aber jetzt führte kein Weg mehr an dem Rotkäppchen vorbei.“

Bei der Auswahl der Exponate bewies der Galerist wieder einmal eine glückliche Hand: Zu sehen gab es beeindruckende Fotos, Bilder, Collagen und Skulpturen von Ursel Arndt, Basem Pablo Al Bacha Fernández, Waltraud Frese, Kirstin Lohmann, Anja Köhne, Jana Lange, Rosa Merk, Meta Perschel, Julia Charlotte Richter, Bodo Runte, Josef Michael Ruhl, Klaus Schlosser, Gabriele Schwark und Gerlinde Vestweber. Die Ausstellung sei in zwei Gruppen aufgeteilt, erklärte Merk: „Es gibt Bilder, die aus ganz anderem Anlass entstanden sind und Bilder, die definitiv für die Ausstellung entstanden sind.“

Die Künstler hätten sich dem in der Schwalm allgegenwärtigem Thema kreativ, ironisch und auch spielerisch gewidmet, erläuterte der Kunsthistoriker.

Gerlinde Vestweber hatte sich dem Motto „Rotkäppchen“ unter anderem unter dem Eindruck der Ereignisse der Silvesternacht 2016 in Köln genähert. Auf ihrem Bild „Domplatz“ steht Rotkäppchen als symbolische Unschuldsfigur zwischen dunklen Strichen, die sowohl Bäume aber auch Menschen sein können. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei sehr spanend gewesen, sagte die Künstlerin aus Winterscheid am Rande der Vernissage.

Ausstellung ist noch bis einschließlich 20. August zu sehen, jeweils sonntags 14 bis 18 Uhr, und nach Vereinbarung.

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