Neukirchens Ehrenstadtbrandinspektor

Ein Leben fürs Ehrenamt - Valentin Herrmann starb mit 78 Jahren

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Die Feuerwehr hatte im Leben von Valentin Herrmann immer einen großen Stellenwert. Kürzlich starb der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Neukirchen. Viele werden sich an seine lockere und humorvolle Art erinnern: Neukirchens Ehrenstadtbrandinspektor Valentin Herrmann starb im Alter von 78 Jahren.

Besonders sein Engagement in Sachen Feuerwehr machte den Neukirchener über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hunderte Brandschützer aus dem Altkreis Ziegenhain erlernten bei dem langjährigen Leiter des Lehrgangs Truppführer/-mann die Grundlagen der Feuerwehrarbeit. Viele Feuerwehrleute werden sich besonders an den Unterricht Brennen und Löschen bei ihm erinnern.

Seit 1955 war Herrmann Mitglied in der Feuerwehr Neukirchen, davon acht Jahre als Wehrführer der Kernstadtfeuerwehr. Darüber hinaus hatte der Neukirchener 13 Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Ziegenhain inne.

Bei Übungen und Einsätzen bewies er Führungsqualität und Fachverstand. Nicht nur in seiner Funktion als Stadtbrandinspektor und Kreisbrandmeister wurde Valentin Herrmann hochgeschätzt. Im April 2000 endete seine aktive Dienstzeit und er wechselte in die Ehren- und Altersabteilung.

Neben der Feuerwehr engagierte sich Valentin Herrmann jahrzehntelang für den Ortsgerichtsbezirk Neukirchen, Rückershausen, Hauptschwenda und Christerode und im Sportverein. Als Vorsitzender der Concordia Chöre war er viele Jahre für den guten Ton verantwortlich und als Kommunalpolitiker lag ihm seine Stadt immer am Herzen.

Für seine ehrenamtlichen Verdienste bekam der Hochbautechniker unter anderem das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Neukirchener wurde nach einer Trauerfeier in der Nikolaikirche gestern im engen Familienkreis beigesetzt.

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