Keine sechs Grad Wassertemperatur

Kalt ins neue Jahr: 30 Mutige wagten sich ins Wasser beim Eisbaden im Freibad Neukirchen

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Mutig: 30 Schwimmer wagten sich ins Becken des Neukirchener Freibades. Die Wassertemperatur betrug knapp sechs Grad.

Neukirchen. Sonniges Wetter und milde acht Grad Außentemperatur waren optimale Voraussetzungen beim Eisbaden am Neujahrstag im Neukirchener Freibad an der Birkenallee.

Bei der bereits 18. Auflage ließen es sich rund 30 Kinder und Erwachsene nicht nehmen, gleich nach Silvester mutig bei einer Wassertemperatur von nur 5,9 Grad einige Runden zu schwimmen.

Perfekt organisiert wurde das traditionelle Eisbaden auch in diesem Jahr wieder von den Mitgliedern des LTV Neukirchen. Bevor sich die Mutigen ins Wasser wagten, gab es die obligatorische Neujahrsansprache auf dem Dreimeterbrett. Dr. Birgit de Taillez und Horst Möller freuten sich über die vielen Gäste und blickten seitens des Vereins zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Besonders groß war die Freude im abgelaufenen Jahr 2017, denn die kompletten Außenfenster des Schwimmbades wurden erneuert. Viel Applaus gab es hier für die Stadt Neukirchen von den Freunden des LTV und ihren Gästen.

Trophäe: Marisa Freund aus Neukirchen gewann einen der plüschigen Eisbären als eine der schnellsten fünf Schwimmer über die 200-Meter-Distanz.

Auch in diesem Jahr wurde wieder fleißig für einen Wickeltisch in den Umkleideräumen des Schwimmbades gesammelt. Das Publikum beim Eisbaden bestand überwiegend aus Eltern und Freunden der Schwimmer. Nach einigen Aufwärmübungen stürzten sich die Teilnehmer unter den Anfeuerungsrufen der Gäste in die Fluten und schwammen ihre obligatorische Bahn zum gegenüberliegenden Beckenrand. Erstmals wurde in diesem Jahr zum längeren Verweilen im Wasser animiert und als Belohnung bekamen die Platzierungen eins bis fünf über die 200-Meter-Distanz einen plüschigen Eisbären als Preis. Als jüngster Teilnehmer stieg Claudius Schafft (6 Jahre) aus Riedlingen an der Donau ins Wasser, er war zusammen mit seinen Eltern zu Besuch in Hauptschwenda bei seinen Großeltern und hatte viel Spaß mit der ganzen Familie beim Eisbaden. 

Jüngster Teilnehmer: Claudius Schafft (6) mit Vater Marcus Schafft aus Riedlingen an der Donau.

Der älteste Schwimmer war ebenfalls kein Schwälmer, denn der 68-jährige Christoph Reichstein war aus Gotha extra in die Knüllstadt angereist. Nach der Schwimmrunde wanderten die Schwimmer in Handtücher gehüllt hinüber ins Bewegungsbad, um sich aufzuwärmen. Im Anschluss an das eiskalte Vergnügen standen heiße Getränke und Krapfen für Schwimmer und Zuschauer bereit.

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