Aktenschrank in einstiger Reha-Klinik brannte

Kein Hinweis auf Brandstiftung

Neukirchen. Im ehemaligen Reha-Zentrum im Urbachtal in Neukirchen hat am Sonntagabend ein Aktenschrank gebrannt. Wie die Kriminalpolizei in Homberg jetzt mitteilte, kann eine vorsätzliche Brandstiftung in der geplanten Flüchtlingsunterkunft ausgeschlossen werden.

Am frühen Sonntagabend wurden die Feuerwehren im Altkreis über eine unklare Rauchentwicklung in der einstigen Klinik informiert. Da die Wasserversorgung im Urbachtal sehr schlecht sei, rückten die Feuerwehren mit 90 Einsatzkräften an, teilte Peter Urbach, stellvertretender Stadtbrandinspektor, mit. In einem hinteren Gebäude entdeckten die Feuerwehrleute die Flammen, die von einem brennenden Aktenschrank ausgingen. Das Feuer war binnen Minuten gelöscht, sagte Urbach.

Ermittlungen der Kriminalpolizei haben nun ergeben, dass es sich nicht um Brandstiftung handele. Die Ermittler hätten vor Ort keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden. Auch eine Eigenentzündung durch einen Kurzschluss könne ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Brand durch fahrlässiges Inbrandsetzen verursacht wurde, etwa durch das arglose Wegwerfen von Zigarettenkippen und dass dieser Raum von Jugendlichen für heimliche Treffen genutzt wurde.

Hinweise an die Kripo in Homberg, Tel.: 05681/7740.

Rubriklistenbild: © dpa

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