Kampf gegen Trasse

In Neukirchen gibt es eine neue Bürgerinitiative gegen Südlink

Der Vorstand der Bürgerinitiative: (von links) Holger Arndt, Hans-Werner Dittmar, Rüdiger Nolte, Holger Bagus, Willi Berg, Christina Wawrauschek und Monika Ketter. Foto: privat

Neukirchen. Gegen die geplante Stromtrasse Südlink formiert sich auch in Neukirchen Widerstand.

44 Neukirchener haben jüngst eine Bürgerinitiative (BI) mit dem Namen „Lebenswertes Neukirchen gegen Südlink“ gegründet. Die Bürgerinitiative will erreichen, dass es keine Stromtrasse dieser Art in Neukirchen und anderswo geben wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Stromtrassen wie Südlink würden nicht gebraucht.

Bei den Bewohnern von Neukirchen und den Stadtteilen bestehe noch viel Informationsbedarf, den die BI decken wolle. Es würden weiter Unterschriften gegen die Stromtrasse gesammelt und natürlich auch Mitglieder geworben. BI-Vorsitzender Willi Berg habe bereits mit Landwirten und Forstleuten Kontakt aufgenommen, um diese Berufsgruppen bei allen Bemühungen miteinzubeziehen.

Der Vorstand der Bürgerinitiative: (von links) Holger Arndt, Hans-Werner Dittmar, Rüdiger Nolte, Holger Bagus, Willi Berg, Christina Wawrauschek und Monika Ketter. Foto: privat

Als erstes Vorhaben soll ein Experten eingeladen werden, um in einem Vortrag die Gesundheitsrisiken zu erläutern. Fachleute aus dem Sektor der Energiewirtschaft sollen fachlichen Beistand leisten, heißt es.

„Wer zum heutigen Zeitpunkt bereits eine mögliche Erdverkabelung präferiert, legitimiert den Südlink durch die Hintertür“, sagte Berg. Tennet habe sich längst selbst als Planer und Gesprächspartner disqualifiziert.

Es geht in erster Linie um den Erhalt der Gesundheit, die der Tiere und um den Erhalt der Natur, die schon arg gebeutelt werde.

Bergs Fazit: Südlink müsse eingestampft und die Energiepolitik neu ausgerichtet werden.

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