Betrug an der Bundesstraße 254

Neukirchen: Täter tauschten alten rumänischen Geldschein gegen Euro

Neukirchen. Betrug an der B254: Die Polizei berichtet von einem weiteren Fall, bei dem Betrüger einen wertlosen 1000-Lei-Geldschein eintauschten.

Nicht nur einmal haben sich Betrüger mit der alten rumänischen Währung Lei Bargeld erschlichen. War am vergangenen Donnerstag der Fall eines 27-Jährigen bekannt geworden, der sich auf einen Bargeldtausch eingelassen hatte, berichtet die Polizei jetzt von einem weiteren Fall.

Dieser ereignete sich am Sonntag gegen 10.30 Uhr an der B254 kurz vor Asterode. Dort wurde ein 45-Jähriger aus Neukirchen von mehreren Unbekannten angesprochen, die angeblich kein Diesel mehr für eines ihrer Fahrzeuge hatten. 

Der Mann wollte helfen, fuhr zurück nach Neukirchen und holte dort einen Fünf-Liter-Kanister. Nachdem die Täter ihm gesagt hatten, dass dieser nicht ausreiche, boten sie einen Geldtausch an.

Der Neukirchener ließ sich darauf ein und gab den Unbekannten 140 Euro für einen 1000-Lei-Schein. Dieser ist jedoch seit mehr als zehn Jahren wertlos. 

Polizei sucht nach Tätern

Die Polizei sucht jetzt einen Mann, etwa 40 Jahre, 1,80 Meter groß, kräftig, graue kräuselige Haare, dunkler Teint, braune Augen, Drei-Tage-Bart, der sehr gebrochenes Deutsch spricht. 

Begleitet wurde er von einem weiteren Mann, etwa 25 Jahre, 1,75 Meter groß, sportlich, mit schwarzen Locken, dunklem Teint, braunen Augen, einer durchlöcherten Jeans und einem dunkelblauen Hemd. Er hat auffällig einfarbige Tätowierungen an der Innenseite des Unterarms und spricht gutes Englisch.

Ebenfalls zu der Gruppe gehörten eine Frau, etwa 40 Jahre, kräftige Gestalt, lange dunkle Haare sowie zwei Kinder, ein Junge (etwa 6 Jahre) und ein Mädchen (etwa 4 Jahre). Die Personen schienen eine Familie zu sein und waren mit zwei Autos unterwegs: einem dunklen Audi-A6-Kombi und einem silber-metallic-farbenen VW-Passat-Kombi, beide mit rumänischem Kennzeichen.

Hinweise an die Polizei Schwalmstadt unter Tel. 06691/9430.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Cibura

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