Pläne für Neubau der Villa Kunterbunt stehen noch am Anfang

Neukirchen. Mehr als 50 Jahre haben die ältesten Gebäudeteile des Kindergartens an der Neukirchener Birkenallee auf dem Buckel. Grund darüber nachzudenken, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen.

Denn: Im Keller ist es feucht, die Räume sind zu klein, die Sozialräume genügen heutigen Anforderungen nicht.

Wie Bürgermeister Klemens Olbrich der HNA schilderte, stehen die Überlegungen ganz am Anfang. Auslöser war eine geplante Erweiterung für die Betreuung von Kindern ab 1,5 Jahre mit Mittagsversorgung in allen Gruppen. Olbrich betonte, dass er die Neubauidee für einen „guten, nachhaltigen Vorschlag“ hält, dass es aber zugleich noch keinerlei Beschluss gebe. Eine interfraktionelle Runde habe positive Signale gegeben, als nächstes werde die Angelegenheit den Stadtverordneten vorgelegt.

Das städtische Bauamt wird nun prüfen, ob der schlechte Bauzustand der Villa Kunterbunt bei Abriss und Neubau Fördermöglichkeiten eröffnet, die Planung wird vorbereitet. Doch Olbrich dämpfte auch Erwartungen, dass alles sehr flott gehen könnte, ein Neubau innerhalb der nächsten drei Jahre sei möglicherweise realisierbar.

Immerhin gab es im Magistrat schon Überlegungen, ob die Betreuung während der Bauphasen in Containern fortgesetzt wird.

Von Anne Quehl

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