Radlerkirche in Neukirchen kommt

Radspaß lockte jede Menge Aktive auf den Bahnradweg

Gut behelmt: Eckhardt, Katharina und Felix Rothauge aus Homberg starteten in Treysa.

Neukirchen. Rauf aufs Rad: Diesem Ruf folgten am Sonntag jede Menge Radfahrer, die zum Radspaß im Rotkäppchenland auf dem Bahnradweg unterwegs waren.

Bei schönem, wenn auch nicht ganz warmem Wetter, machte der Tritt in die Pedale als Familie oder größere Gruppe riesig viel Spaß. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Radweg in Neukirchen: Die Pfarrerinnen Nora Dinges und Sabine Georges stellten den Gottesdienst unter das Motto „Im Windschatten Gottes“, unterstützt wurden sie dabei von Bläsern aus Neukirchen und Riebelsdorf sowie von den Diakonen Reinhold Tripp (ADFC) und Marion Chelmar.

Das neue Rotkäppchen Lisa-Marie Schäfer war ebenfalls in Tracht mit von der Partie. In Planung sei in der Knüllstadt die Einrichtung einer Radwegekirche: „Aber das Projekt ist noch auf dem Weg. Wir müssen dafür einige Anforderungen erfüllen, etwa für einen Wasseranschluss sorgen“, erklärte Nora Dinges. Ein Symbol am Radweg werde aber demnächst dann auf die Kirche zum Rasten für Radler hinweisen.

Nachdem die Besucher den Gottesdienst mit ihren Fahrradklingeln eingeläutet hatten, gab es von Seiten der Kirchengemeinde zum Abschluss eine Segens-Karte für alle Radler. Die ließen sich nach Gottes Segen nicht lange bitten und sausten gut behelmt und ausgerüstet los Richtung Treysa beziehungsweise Oberaula.

Mit dabei waren auch Hannelore (70) und Werner (74) Pflüger aus Remsfeld, die sich stets sportlich fit halten. In Loshausen wurden die Aktiven im Schlossgarten erwartet, wo gegrillt und geklettert werden konnte.

Lea-Marie und ihre Schwester Ann-Kathrin Heipel aus Schrecksbach machten hier mit der Mama Station. In neuen, rosafarbenen Trikots kam das fidele Duo bestens zur Geltung.

In Treysa waren Eckhardt, Katharina und Felix (4) Rothauge aus Homberg gestartet. Die Familie Wagner aus Seigertshausen war vom Knüll hinunter in die Schwalm gerollt, als Ziel hatten sich Heiko, Laura, Tim und Max Weißenborn ausgesucht. Noch schnell ließ man sich einen Stempel in den Radlerpass pressen und schon ging es weiter auf die idyllische Strecke.

Radspaß im Rotkäppchenland lockte Hunderte

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