Streifzug durch die Politik: Ministerin Lucia Puttrich beim Neujahrsempfang der CDU Neukirchen 

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Neujahrsempfang der CDU Neukirchen: von links  Mark Weinmeister, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund Lucia Puttrich, Klemens Olbrich und Jürgen Lepper. (Zur vollen Ansicht bitte auf das Bild klicken.)

Neukirchen. Der CDU-Stadtverband Neukirchen hat am Wochenende zum 22. Mal seinen traditionellen Neujahrsempfang ausgerichtet. Als Ehrengast sprach diesmal die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Lucia Puttrich.

Rund 60 Zuhörer, überwiegend CDU-Parteimitglieder, waren in den Saal des Hotels Combecher gekommen.

Ein Neujahrsempfang ist naturgemäß immer eine gute Gelegenheit für einen Rückblick auf Vergangenes und einen Ausblick auf Kommendes. In ihrer knapp 45-minütigen Rede streifte Puttrich zahlreiche politische Felder, darunter auch die Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Die Ministerin kommentierte nicht nur die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump, sondern rief den Anwesenden auch noch einmal den Tod von Altbundeskanzler Helmut Kohl in Erinnerung. Kohl sei ein großer Europäer gewesen, der gewusst habe, dass die Deutschen nur gemeinsam mit europäischen Partnern in der Welt eine Chance hätten, so die 56-jährige Politikerin.

Von besonders großem Interesse für die Zuhörer natürlich Puttrichs Einlassungen zum Ergebnis der Bundestagswahl. Man müsse sich auch als CDU selbstkritisch fragen, warum die Menschen so abgestimmt hätten, so die Ministerin.

Zum Thema Koalitionsverhandlungen hatte der Ehrengast aus Wiesbaden eine eindeutige Meinung. Es sei unverantwortlich, ein Land wie Deutschland so lange führungslos zu lassen, betonte die CDU-Frau und fügte an: „Der Wohlstand in dem wir leben ist wie Eis, das in der Sonne schmilzt.“

Nach der Ministerin sprach der hessische Staatssekretär für den Bereich Bundes- und Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, über die Entwicklungsmöglichkeiten im ländlichen Raum.

Niemand dürfe von grundsätzlichen zivilisatorischen Errungenschaften – beispielsweise ärztliche Versorgung – abgekoppelt werden, so Weinmeister.

Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang seien wichtig, betonte Neukirchens Bürgermeister Klemens Olbrich in seinem Grußwort und stellte fest: „Demokratie erfordert Gespräche.“

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