Visionen für den Knüll

Thorsten Brill ist neuer Geschäftsführer bei Pro Neukirchen

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Sieht sich als Netzwerker: Thorsten Brill will, dass sich in der Stadt wieder etwas bewegt, vor allem am Marktplatz.

Neukirchen. Pro Neukirchen hat einen neuen Geschäftsführer. Und der hat viele Ideen: für das Marktbrunnenfest, den Wochenmarkt und vielleicht sogar für ein Weinfest.

Thorsten Brill soll es richten – und die Neukirchener begeistern und motivieren. Zumindest wünscht sich das der Vorsitzende des Tourismusvereins Pro Neukirchen Daniel Karwacki: „Wir haben einen Netzwerker gesucht und in Thorsten einen gefunden.“

Nachdem der Verein ziemlich auf der Kippe stand, sich die Stadtverordneten dann aber doch für eine Vertragsverlängerung mit der Stadt entschieden, weht jetzt ein neuer Wind. Seit 1. Juni ist der neue Geschäftsführer Thorsten Brill im Amt. Zusammen mit Martina Kohlhase wird er die Geschicke lenken.

Ideen gibt es viele

Als Vorsitzender des Kneipp, Kur- und Verkehrsvereins habe er bereits einen guten Überblick, sagt Brill. Projektideen gebe es viele: Unter anderem werde man zusammen mit Unternehmer Klaus Hünerkopf den Wohnmobil-Stellplatz aufwerten. Genaueres wollte der neue Geschäftsführer noch nicht verraten.

Mit dem feurigen Weihnachtsmarkt sei im vergangenen Winter schon eine Idee umgesetzt worden, auch das Marktbrunnenfest soll neu erfunden werden. Gemeinsam mit den Vorstand habe es viele Gespräche gegeben, um Neukirchen zu gestalten. 

Dazu gehöre auch, auf Missstände hinzuweisen, sagt Brill: „Der Leerstand ist ziemlich massiv, auf der Agenda ganz oben steht, auf Vermieter zuzugehen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Danach soll ein Konzept für weitere Nutzung erarbeitet werden.“

Auch ein Weinfest fehlt

Wiederaufleben lassen will der 40-Jährige das Lichterfest. „Auch ein Weinfest fehlt in Neukirchen“, sagt er. Bemühen will sich Thorsten Brill auch um einen Wochenmarkt. „Die Innenstadt muss unbedingt belebt werden.“

Dass er anpacken kann, beweist Brill aktuell bei den Arbeiten im Gutberlet-Garten. Hier entsteht ein Kneippgarten. Das Verhältnis zur Stadt beschreibt er als entspannt: „Manches wurde vorher einfach nicht kommuniziert. Das hat zu Missverständnisse geführt. Aber jetzt ist der Verein auf einem sehr guten Weg.“

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